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Geschrieben von JoVi66 am 07.05.2003, 9:42 Uhrzurück

Re: analyse.......

Hallo sasu, darf ich dein kleines Rätsel auflösen?

“Wir haben unendliche Versuche unternommen, um alle strittigen Probleme zu lösen, die in Verbindung mit diesem Konflikt aufgetreten sind. Es gibt keine loyaleren und bescheideneren Vorschläge, als die, die wir vorgelegt haben. Ich will nicht den Kampf gegen Frauen und Kinder führen. Ich habe meiner Luftwaffe den Auftrag gegeben, sich bei den Angriffen auf militärische Objekte zu beschränken, nur so kann ein späteres friedliches Zusammenleben gesichert werden.”
(Hitler, vor dem Poleneinmarsch)

In der heutigen Zeit angesiedelt würde ich sagen Bush hätte diese Worte sagen können, aber
Zufällig weiß ich vom wem diese kleine Ansprache ist!
Das ist in der Tat erschreckend welches Stilmittel die Rhetorik doch ist. Mit der Rhetorik der Ethik in Minima Moralia wie Krieg, dessen Rechtfertigung und der negativen Dialektik als solche watschen uns die Herrn George und Donald (ach was zu viel der Ehre, die haben doch nicht eine Zeile ihrer spektakulären Anprangerungsreden selber geschrieben) ins Gesicht. Das vor Schlagwörter nur so triefende Vokabular der Regierungsfuzzies streut doch nur polemischen Sand in die Äuglein wie es bereits in den 30 gern in einem "Nicht-allzu-fernen-Land" passierte. Auch damals war die Nation beseelt vom Richtigsein ihres tun und löschte im Anschluß ganze Völker aus.
Professor Linneberg meint, es gäbe unendlich viele Parallelen zwischen Hitler und Bush. So wie Bush heute es von den USA sagt, so sagte Hitler einst, bevor er in Polen einmarschierte, sein Land sei das friedenliebenste Land in der Welt. Hitler wollte die Weltmacht, Bush ist im Begriff, sie zu bekommen.
Artikel vom 6.3.2003 Tv2 (Norwegen):
"Aber Bush und Hitler?, - welcher Vergleich ja auch schon öffentlich angestellt wurde? Ist dieser Gedanke statthaft? Unserer Meinung nach- durchaus. Beide Männer betrieben, betreiben eine Machtpolitik, beide Männer bekämpften, bekämpfen ihre politischen Gegner mit allen Mitteln, beide verschafften, schaffen sich einen “Erbfeind” - Hitler die Juden, Bush die “Schurkenstaaten”. Beide gingen / gehen über Leichen, wenn es gilt das Ziel, die Auslöschung des”Feindes” zu erreichen. Beide Männer hielten, halten nicht viel von Meinungsfreiheit, von Demokratie. Beide Männer benutzten, benutzen einen allgegenwärtigen Geheimdienst, um ihre politischen Gegner unschädlich zu machen. Beide Männer schufen / schaffen sich Vasallenstatten, beide Männer begründeteten ein Paktsystem, beide Männer befahlen /befehlen menschenverachtende Angriffskriege etc. etc. Das, diese Betrachtung, liesse sich uferlos fortsetzen und würde doch nur, in immer steigendem Umfang, die nahe Verwandtschaft aufzeigen - zwischen Hitler und Bush... Der Hauptunterschied wäre lediglich, dass Bush - (sehr wohl aber seine frühen Vorgänger im Amt) - keinen “Holocaust” zu verantworten hat. Aber sonst....

Oder gibt es doch noch kleine Unterschiede? Die Anfänge der beiden sind allerdings nahezu identisch ( bis auf die Tatsache das Hitler vom Volk (zumindestens den meisten damals) gewählt wurde. Amerika kann sich ja dann später mal besser rausreden als "good old Germany" "Wir haben ihn ja gar nicht gewählt (und damit hätten sie dann sogar recht) aber die Stange halten sie im doch nicht war ?
Ciao Jovi

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