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Geschrieben von JoVi66 am 17.09.2005, 21:34 Uhrzurück

Re: Am interessantesten finde ich den letzten Absatz d. Interviews:...

"...Jedenfalls keine Wirtschaftskrise. Die Frage, die mich wirklich umtreibt, ist eine andere. Wir steuern auf eine Gesellschaft zu, in der die Arbeit verschwindet. Und die Frage ist nur, was die Menschen dann alle mit ihrer Zeit anfangen. Das ist eine Kulturfrage. Das Problem, das wir haben, liegt nicht auf dem Arbeitsmarkt sondern eigentlich in der Kultur. Leider ist dieses Thema im Bewusstsein der Gesellschaft kaum vorhanden.
Aber genau hier müssen wir ansetzen. "

Mit der Automatisierung gebe ich Martin voll und ganz recht, und es scheint nur eine Perspektive für die Menschheit zu geben, wenn sich nicht alles um Arbeit (in Sinne von Fließbandarbeit und dabei Geldverdienen) drehen würde. Das Problem, das ich bei der Realisierung von "Utopia" sehe ist das mangelnde Bildungsniveau bzw der Bevölkerungsanteil, der nicht in der Lage ist sinnvolles in der dann freien Zeit anzufangen (also bitte NICHT noch mehr Vormittagstalkshows). Und sollten wir es tatsächlich schaffen in einem Staat dieses Konzept nahezu vollständig durchzusetzen, wir es immer noch denn Neider „von aussen“ geben, der Unfrieden in unser so schönes System bringt. Denn: Dieses System kann unter Menschen niemals gänzlich Bestand haben. Selbst wenn es uns gelingen würde die Neider zu integrieren und von der Richtigkeit unserer Utopie zu überzeugen, dann passiert genau folgendes: Ein Erdbeben, ein Hurrikan, ein Tsunami wischt unsere schön aufgebaute Roboterwelt von hinnen. Zuviele äussere Einflussfaktoren könnten und würden es stören und aus dem Gleichgewicht bringen und diese Faktoren sind unabwägbar. ( Erinnert mich schon wieder an einen Sifi Film *g* in dem (wir schreiben das Jahr 4000 n.Chr) die Menschheit verlernt hat zu gehen und die geringste körperliche Arbeit auszuführen da sie von der Welt der Roboter bereits völlig abhängig ist. Das führt jetzt alles zu weit,
ABER: wenn wir einen Schritt in die richtige Richtung machen wollen, dann können wir beim heutigen Stand der Technokratie nicht einen Schritt zurück gehen und all diese Errungenschaften „einstampfen“ und uns auf die Ökobasiologie verlegen, sondern wir müssen mit unserer hochtechnisierten Welt leben und MIT ihr Verbesserungen der Lebens- und Umweltbedingungen suchen und nicht GEGEN sie. Also Bsp-weise: nicht die „Fabriken schließen“ wegen zu hoher Emissionswerte , sondern bessere Filteranlagen erfinden und einbauen, nicht alle Autos verschrotten, Industriezweige (Plastik etc) lahm legen um den Erdölbedarf zu minimieren, sondern adäquate Ausschöpfung anderer Energien zu fördern ( das soll jetzt nicht heißen, dass ich in Deutschland Windräder und Sonnenkollektoren- wie sie es jetzt gibt zu fördern, sondern die Innovativen Geister zu fördern, die es vielleicht irgendwann möglich machen einen Sonnenkollektor zu kreieren (nicht Flach bzw. Röhrenkollektoren), dessen Wirkungsgrad so hoch ist, das nicht nur Warmwasser für die Haushalte z.B. generiert wird, sondern, dass sie auch bei typ dt. Wetter NOCH höhere Wirkungsgrade erzielen. Bei ausreichender Forschung mit Sicherheit möglich. Doch dafür müsste Geld (noch unser einziges Zahlungsmittel *g*), viel mehr als bisher in Forschungsprojekte investiert werden und was wichtig ist Bildungspolitik und Forschungspolitik müssten an oberster Stelle stehen ( egal ob, Mikrochiptechnologie, Weltraumforschung (mancher würde sich wundern wie viel ungenützte Energie sich über unserer Stratosphäre finden lässt), Medizin, Chemie, Physik und was weiß ich alles. Das wäre die „erste (nicht oberste) Direktive“ Engaged.......

Johanna

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