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Geschrieben von Moneypenny77* am 31.03.2004, 12:43 Uhrzurück

Allerdings...

...und dem möchte ich noch hinzfügen, daß wir heute wohl nicht da wären, wo wir sind, wenn nach 1945 nicht das AUSLAND SEINE STEUERGELDER für den Wiederaufbau bei uns ge"opfert" hätte, geschweige denn, wenn Amerika, Frankreich und England zu "geizig" gewesen wären, uns von diesem Monster Hitler zu befreien...

Mir ist es jedenfalls eigentlich schnurzpiepegal, ob meine Steuergelder ins In- oder ins Ausland gehen, solange sie SINNVOLL eingesetzt werden. Ich sehe es sogar als unsere Pflicht als eines der reichsten Länder der Welt (ohne Hunger, ohne Armut und mit einem vergleichsweise sehr guten Sozialsystem) unserer Pflicht nachzukommen und in ärmen und armen Regionen Entwicklungshilfe und in von Kriegen zerstörten Gebieten Wiederaufbauhilfe zu leisten. Diese "Eure Armut kotzt mich an"-Mentalität kotzt ehrlich gesagt mich auch an. In Afrika verhungern Menschen, in Kriegsgebieten werden Kinder durch Landminen verstümmelt, in einem Großteil der Welt herrscht eine medizinische Versorgung die diesen Namen noch nicht mal verdient... Und bei uns geht die Jammerei offensichtlich nun mittlerweile schon soweit, daß aus Angst, sich den Zweitwagen, den Dritturlaub, das Handy oder, o Schreck, den neusten DVD-Player nicht mehr leisten zu können, nicht mehr nur "Asylanten raus, Ausländer, wenn sie keine Arbeit haben, raus sollen", nein, jetzt soll wir uns doch auch noch abschotten und jeden Taler für uns behalten... Willkommen in der EU: so läuft ein internationaler Wirtschaftskreislauf nicht und SOLDARITÄT erst recht nicht. Denn wen ich so argumentiere, muß ich auch konsequent sein und sagen: auch im Inland kein Geld mehr für "unnützen" Quatsch: weg mit der Sozialhilfe, weg mit der Familienversicherung, weg mit dem Arbeitslosengeld, weg mit dem Erziehungs- und Kindergeld und jeglicher staatlicher Subvention und Förderung. Überlassen wir doch jeden seinem Schicksal, den letzten beißen die Hunde, oder: das Gesetz der Wildnis: nur der Starke überlebt... Pfui!

Bezugnehmend auf Marits Posting möchte ich sogar noch weiter gehen und sagen: meistens haben die Leute eine solche Einstellung, die selbst nichts oder so gut wie nichts zum staatlichen Haushaltseinkommen beitragen. Ich denke, wenn jeder mal genau nachdenken würde, würde er einsehen, daß es uns hier vergleichsweise verdammt gut geht und wir froh und dankbar sein können, hier so "sicher" zu leben!

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