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Geschrieben von ninas59 am 17.10.2005, 11:59 Uhrzurück

@ Tinai

Ich antworte hier, denn dein Posting spricht noch einen anderen Punkt an: "Ganztagsschulen"... Aber darauf komme ich gleich zurück.

----Gewohnheiten abzulegen ist äußerst schwierig. Man kann die Eltern schlecht in Elternkurse rufen und wenn man könnte, wüsste man immer noch nicht, ob sie das dann einhalten.----
Das stimmt leider. So ganz ernst war das mit dem Elternkurs nicht gemeint, denn es gibt genügend Möglichkeiten sich zu informieren. Aber falschverstandene Liebe die durch den Magen geführt wird geht bedauerlicherweise auf Kosten der Gesundheit ihrer Kinder.
Vielleicht würden auch ab Broschüren mit Ernährungstipps, in Schulen verteilt, helfen.
Kioske in Schulen sollten keine Süssigkeiten anbieten. (ich denke in diesem Punkt sind wir uns wieder alle Einig, sie werden aber nichtdestotrotz immer weiter existieren)


---Ich plädiere schon immer für Ganztagsschulen und Ja, auch für Kochen in der Schule als Unterrichtsfach. Gabs früher! -----
Wenn Fehlernährung tatsächlich eher in bildungsärmeren Familien vorkommt, dann würde das Fach "Kochen" an Hauptschulen ausreichen....
Ich denke, die Kinder lernen genug über Ernährung um das in den Alltag zu transportieren. Also müssten die Grunsteine gelegt sein.

Es ärgert mich, wenn Süssigkeiten als gesunde Ernährung verkauft werden.

Ich erinnere mich an die alte MilkyWay-Werbung "ist so leicht, schwimmt sogar in Milch" ....was ist das bitteschön für ein Argument? Ein Stück Holz schwimmt letztendlich auch in Milch!

Nun aber zu dem Thema Ganztagsschule.
Ich möchte nicht, dass mein Kind in eine Ganztagschule geht. Ich verbringe so eine kurze Zeit mit ihr, und möchte das Mengengerüst selber bestimmen.
Es soll genügend Zeit für was-immer-mein-Kind-machen-möchte übrig bleiben und mein Kind soll nicht von der Schule dominiert werden.

Gut, es mag sein, dass ungeförderte Kinder in Ganztagsschulen besser aufgehoben sind, aber man sollte doch eher die Eltern entscheiden lassen.

Warum wird Kindern eigentlich vorgeschrieben wann und wann nicht sie sich in der Schule aufhalten dürfen. Wieso ist die Schule ausserhalb der Unterrichtszeit für Kinder geschlossen?
Warum gehen die Lehrer grundsätzlich Mittags nach Hause?
Angenommen die Lehrer wären, wie andere Berufe auch, 8 Stunden/Tag in den Schulen anwesend und würden den Kindern auch als Ansprechpartner in dieser Zeit zur Verfügung stehen, wäre damit nicht mehr erreicht?

---Auch das Androhen der Wegnahme führte zu nichts. Das Mädchen befand sich aufgrund ihres enormen Übergewichts in lebensbedrohlichem Zustand - von den bleibenden Deformierungen und der sozialen Ausgrenzung ganz zu schweigen.---
Ich habe von so einem ähnlichen Fall aus den Staaten gehört, wo eine 6 Jährige über 100 Kilo auf die Waage bringt.
Es ist übrigens möglich, Personen (sogar bei Erwachsenen) die Vormundschaft zu entziehen sobald eine Essstörung lebensbedrohlich wird.

Ist in diesen Fällen nicht vielleich ein andere Problem vorrangig ? Die Vorstellung, dass ein Kind sich freiwillig so fett frisst (bedaure die Ausdrucksweise, aber in diesem Fall geht das nicht anders)fällt mir doch ein wenig schwer.

Gruß Tina

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