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Geschrieben von Sandri_plus_1 am 05.08.2014, 13:36 Uhrzurück

Re: Wie umgehen mit Handgreiflichkeiten?

Hallo mal wieder :-), da wir ja zweimal aus dem gleichen Bus kommen, werde ich mal direkte Erfahrung mit dir tauschen.

Ich finde es nun auch ganz normal was du beschreibst. Unsere "Großen" sind nun in der Trotzphase und können im Moment mit ihren Gefühlen noch nicht umgehen. Natürlich wissen sie, dass sie nicht hauen sollen und ich denke wir reden hier nicht von einem ständigen verprügeln des Babys... Meine Große ist auch manchmal schlecht gelaunt, sauer oder traurig und weiß sich nicht anders Luft zu machen als mich oder ihren kleinen Bruder zu zwicken oder mal zu stubsen. Es ist aber nicht so feste dass es wehtut! Ich versuche es dann so zu lösen, dass ich die Große in den Arm nehme, ihr sage, ich verstehe dass sie nun traurig etc. ist, erkläre ihr die Situation und erinnere sie daran, dass nicht gehauen wird. Naja, so zumind. der Plan...natürlich mecker ich dann auch mal wenn ich gerade gestresst bin. Aber auch das gehört dazu. Wir Mütter sind keine emotionslosen Wesen, das können unsere Kinder ruhig mitbekommen. Wie sollen sie sonst lernen, mit ihren Gefühlen klar zu kommen (ich meine hier jetzt kein Anschreien)

Außerdem verstehen sie im Moment noch nicht warum das Baby, dass mit 8 Monaten ja doch recht fit unterwegs ist, ständig angerobbt kommt, Haare zieht und kneift (es will sich nur festhalten), Spielzeug klaut und sie selber dafür angemeckert werden, wenn sie das machen. Ich würde kleinere Sachen nun auch ignorieren und einschreiten wenn es zu arg oder grob absichtlich wird.

Achja und meine Große ist mit ihren 27 Monaten nun auch schon 1 Jahr in der Krippe. Da lass dir mal kein schlechtes Gewissen einreden. Ich finde es immer sehr schön für sie, wenn sie mit Gleichaltrigen spielen kann, bastelt und viele tolle Sachen unternimmt, die sie nicht mit dem Baby teilen muss. Zu Hause war halt jetzt ganz lange das Baby vorrangig, musste gestillt werden, hatte Koliken, hat Nachts nicht geschlafen etc, etc, etc. In der Krippe hat sie Qualitätszeit, wenn sie dann zu Hause ist, ist alles entspannter!!!

Ich ziehe den Hut vor dir, wie du das als alleinerziehende Mama meisterst! Ich bin sehr dankbar, dass mein Mann mir soviel abnimmt und wüsste garnicht was ich ohne ihn machen sollte... Nicht desto trotz bin ich aber auch froh, wenn ich in einem halben Jahr endlich wieder arbeiten gehen darf ;-) Das wird dann Qualitätszeit für Mami ;-)

Also, lass den Kopf nicht hängen. Das hört sich alles ganz normal an. Und irgendwo habe ich gelesen, dass die Trotzphase auch mal wieder vorbei geht, wahrscheinlich dann wenn unsere Babys damit anfangen ;-)

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