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Geschrieben von Annas Truppe am 10.10.2007, 0:55 Uhrzurück

Re: Spielzeug - wie macht ihr das?

Hallo,

bei den größeren Spielsachen wie Rutsche und Schaukelpferd war es hier nie ein Thema, dass die Kleineren sie benutzen und bespielen dürfen und es keine eindeutige Eigentumszuordnung gibt. Wenn solche Gedanken einmal aufkamen, habe ich sie bereits im Anfang gebremst in der Art : "Das haben wir für alle Kinder angeschafft". Bei einem so geringen Altersabstand können sich die Kinder doch auch nicht daran erinnern, dass bzw. zu welchem Anlass sie z.B. die Rutsche bekommen haben (außer man betont es immer wieder, was wir nicht getan haben).

Ansonsten machen wir es ähnlich wie Guapa und schenken dem Jüngsten auch schon mal ein Hot Wheels Auto, das ihm nichts bedeutet, aber den Geschwistern ..

Gut bewährt hat sich auch ein Tausch : Wenn das ältere Kind ein neues Spielzeug bekommt, tritt es großzügig ein altes an das jüngere Kind ab. So wird etwa beim Erhalt eines Fahrrades der bisherige Roller gerne weitergegeben. Da gab es hier schon rührige Übergabeszenen und Große wie Kleine sind überglücklich.

Immerhin haben nach meiner Erfahrung zumindest die Kleinen keine Probleme damit, die gebrauchten Sachen der Älteren zu übernehmen : Vorhin erst sinnierte Sohn 3 über sein Bett, das früher Sohn 1 gehörte, dann Sohn 2 und nun ist er glücklich damit. Auch Sohn 2 war geradezu begierig, den doch reichlich gebrauchten Schreibtisch vom Ältesten zu erben.

Ansonsten gäbe es noch die etwas harte Methode (die hier in 11 Jahren nur 1 oder 2 mal leider notwendig war), sich mit dem jüngeren Kind zum Alleinespielen verabschieden mit einer Bemerkung in der Art : "Wenn er mit deinen Sachen nicht spielen darf, müssen wir dich mit deinem vielen tollen Spielzeug jetzt alleine lassen und etwas anderes machen". Nicht optimal, nur der letzte Rettungsanker.

Vermutlich ist das bei euch aber wirklich nur ein vorübergehendes Thema, bis sich die Tochter an das Mitspielen des Bruders gewöhnt.

M.E. wird die Bereitschaft zum Teilen auch sehr erleichtert, wenn das wirkliche und für sie wertvolle Lieblingsspielzeug der Älteren von den Eltern sehr deutlich vor den Jüngeren gesichert und gegen sie verteidigt wird und da auch kein Druck ausgeübt wird, die Kleinen mitspielen zu lassen. So sind bei uns vormittags die Türen zu den Zimmern der älteren Kinder stets verschlossen, damit der Kleine (18 Mo.) darin nicht sein Unwesen treibt. Zu seinem eigenen Wohl : Nachdem er nichts zerstört, ist er sehr beliebt bei den Großen ;-)

Gruß Anna

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