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Geschrieben von Citra am 24.09.2009, 20:49 Uhrzurück

Re: Fragen über Fragen.....

Ich habe 3 Kinder, einmal 14, einmal 19 Monate Abstand.
Also:
Meine Tochter kündigte sich an, als mein Sohn 5 Monate alt war, und es war geplant. An die Schwangerschaft, die ich zur Hälfte noch durchgestillt habe, habe ich fast keine bewussten Erinnerungen mehr. Ich weiß nur, dass ich immer todmüde war. Danach in der Stillzeit übrigens auch.
Als das Kind dann da war, fand ich es die ersten Monate an sich nicht anstrengend, denn die Kleine war wie der Große eigentlich ein ruhiges, pflegeleichtes Kind, der Große allerdings war mit seinen 14 Monaten dagegen schon sehr mobil und man musste ständig aufpassen, dass er keinen Unfug treibt. Und dann diese Müdigkeit...
Eifersucht gab es keine, nur manchmal das Buhlen um Aufmerksamkeit.
Heute sind die beiden (3 und 2 Jahre) sehr aufeinander bezogen, spielen viel miteinander, können sich aber auch extrem streiten und wollen immer, was der andere hat. Sie sind so wie zweieiige Zwillinge, werden auch oft dafür gehalten.
10 Monate nach dem Mädchen kündigte sich - wieder geplant - der zweite Sohn an. Die Schwangerschaft war saumäßig anstrengend, ich hatte vorzeitige Wehen, musste aber dennoch den ganzen Tag allein zwei Kleinkinder versorgen. Mein Mann half, wo es ging, aber er war ja arbeiten, Omas etc. gab es nicht. Das schlimmste war die Angst, dass es ein Frühchen werden konnte. Aber dann kam der Kleine sogar 9 Tage nach Termin, ein wahrer Sonnenschein. 4 Monate lang hatte ich täglich drei Kinder zu versorgen, jetzt ist der Große halbtags in den Kindergarten gekommen und ich beginne, meine Kinder richtig zu genießen.

Mein Fazit: ein Kind ist kein Kind, zwei Kinder sind eine Aufgabe, drei erst recht. Es ist etwas anderes, es verlangt viel Koordinationsgabe, wenn man mit zwei oder drei so Kleinen unterwegs ist. Man sollte einen Mann haben, der sich gerne mitkümmert.
Ich freue mich aber auch, dass meine Kinder ihre Geschwister als Freunde und Spielgefährten haben, meine eigenen Geschwister sind 3,5; 10 und 14 Jahre jünger als ich und das war ein ganz anderes Verhältnis, das zu der 3,5 Jahre jüngeren sehr schwierig, das zu den Kleinen eher wie eine Ersatzmama.
Ich schließe mich aber den anderen an, 2 Jahre ist für mich eher ein "optimaler" Abstand. Es ist noch stressig genug, aber das ältere Kind kann dann schon in einen Kindergarten gehen, es braucht vielleicht schon keine Windeln mehr und ist selbstständig, kann aber mit dem Geschwister noch gut spielen. Ein größerer Abstand als 2,5 Jahre geht dagegen, gerade nach dem ersten Kind, oft mit Eifersucht und Unverständnis einher.
Das MUSS nicht so sein, auch ein naher Abstand kann natürlich schiefgehen, wenn die Kinder charakterlich nicht zueinander passen.
Aber ich würde mir für die "Entthronung" des Ältesten nicht zuviel Zeit lassen. Mein Sohn weiß gar nicht, dass es einmal eine Zeit ohne seine Schwester gab, und das ist auch gut so ;-)

Wir hatten übrigens das Baby immer 12 Monate in unserem Zimmer und danach teilen sich die Geschwister ein Zimmer.

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