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Geschrieben von Tai am 23.05.2013, 15:47 Uhrzurück

Du schaffst das bestimmt!

Hallo,

zunächst einmal herzlichen Glückwunsch zum neuen Familienmitglied!

Natürlich werden die nächsten Monate oder auch Jahre eine anstrengende Zeit, euch wird viel Schlaf fehlen und du wirst öfters das Gefühl haben, nicht mehr zu können.

Aber du wirst es schaffen, und die positiven Momente mit den zwei Kleinen helfen dann auch manchmal über die als schrecklich stressig empfunden Tage hinweg.

Wichtig ist, dass du zum einen nicht meinen darfst, alles muss perfekt sein. Mach Abstriche beim Haushalt, bei der Ordnung und beim Kochen.

Sehr sinnvoll ist es, den Kindern einen ähnlichen Schlafrhythmus beizubrigen, sodass zumindest der Mittagsschlaf zusammenfällt. Diese Zeit solltest du selbst zum Ausruhen nützen und nicht etwa versuchen, etwas im Haushalt zu machen.

Wenn ihr euch für die erste Zeit eine Putzfrau leisten könnt, die wenigstens drei Stunden in der Woche das Grobe macht, wäre das auch eine Entlastung.
Falls nicht, sucht wenigstens nach einem Babysitter. Das kann ein junges Mädchen oider ein Junge aus der Nachbarschaft sein, die nur da sind, wenn du auch in der Wohnung bist. Der Babysitter kann sich dann mit dem älteren Kind beschäftigen, während du dich um das Kleinere kümmerst oder bügelst etc.


Gut für die Paarebene ist natürlich auch, abends regelmäßig einen Babysitter zu holen und gemeinsam etwas zu unternehmen. Jetzt am Anfang wirst du wohl viel zu erschöpft sein, aber nach einigen Monaten ist das sehr sinnvoll und wichtig.

Aufmunternd fand ich auch den Besuch einer Krabbelgruppe. In vielen Orten gibt es privat oder von der Kirche organisierte. Das größere Kind hat Spielkameraden und ist beschäftigt, du hast zwei Stunden hoffentlich nette Gesellschaft und sicher viele Mütter oder Väter, die dir liebend gern eine Weile den Säugling abnehmen.
Genauso entlastend fand ich die Spielplatzbesuche. Man knüpft Kontakte und es kümmert sich öfters jemand um das Baby, während man dem Älteren hinterher rennt.

Ach, und das Stillen. Ich fand es auch eher praktisch, die Nahrung fürs Baby immer parat zu haben und nicht noch lange und umständlich Fertigpulver anrühren zu müssen. Mit am Busen trinkenden Baby kann man kochen, das andere einhändig wickeln, vorlesen, spielen und vieles mehr.

Leider habe ich nicht alle diese Tipps so umgesetzt.
Aber jetzt im Nachhinein sehe ich, es war alles zu schaffen. Meine Großen sind zwar ein paar Monate weiter auseinander als deine, dafür charakterlich aber wie Hund und Katze. Und wenn sie sich jetzt den ganzen Tag streiten, ärgern, ihre Pubertät ausleben und mir dadurch den letzen Nerv rauben, verkläre ich manchmal die ersten Jahre....

Liebe Grüße
Tai

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