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Geschrieben von Fröschelein am 15.01.2007, 23:37 Uhrzurück

Re: Die ersten Tage nach der Geburt

Hallo,
also das sind ja viele Fragen ;-) Als mein zweiter Sohn zu Welt kam, war der "Große" gerade 18 Monate. Mein Mann war die Haushaltshilfe ;-) Das geht, wenn der Arbeitgeber mitspielt. Das heißt, ich bin zur Entbindung ins KH und war danach noch 5 Tage dort, was auch dringend nötig war, da ich eine ziemlich schwere Geburt mit hohem Blutverlust hatte und heftig gerissen war und demzufolge total geschwächt. Zuhause dann war mein Mann noch zwei Wochen daheim, die Hebamme kam täglich. Ich habe lange gebraucht, bis ich wieder einigermaßen einsatzfähig war. Insofern kann ich nicht mitreden, wie es ist, wenn man sich relativ bald wieder fit fühlt. Ambulante Geburt hätte ich aber auch so nicht angestrebt, weil ich es auch so gut fand, einige Zeit mit dem neuen kleinen Wurm zu haben, ihn erst mal ein bißchen kennenzulernen, bevor der Alltag wieder hereinbricht.
Was ich aber ganz sicher anders machen würde heute: Keinen Besuch im KH!!! Der hat mich - so gut er gemeint war, eigentlich nur gestört und von dem abgehalten, was ich mir gewünscht hatte: Viel Zeit mit dem Kleinen!
Natürlich gilt das nicht für den Liebsten und das größere Kind. Mein Großer hat mich einen Tag nach der Geburt gleich besucht und sein Geschwisterchen kennengelernt. Er war jeden Tag da bis ich wieder daheim war und das war gut so!!!

Mein Mann hat sich in der ganzen Zeit um unseren älteren Sohn gekümmert, da die Oma schon über 80 ist und das nicht geschafft hätte und die anderen Großeltern zu weit weg wohnen. Wir haben auch noch eine Tagesmutter, die wir schon Monate vor der Geburt gesucht hatten, damit wir in der "heißen" Phase rund um die Geburt und danach noch eine weitere Bezugsperson für unseren Sohn haben. Er kam damit super zurecht und ist heute noch stundenweise bei ihr.

Zuhause fand ich die "schwierigeren" Punkte nicht den Haushalt sondern das Ausbalancieren der neuen Familiensituation. Die meiste Zeit haben wir glaube ich, damit verbracht, das Stillen im Beisein des Großen zu "üben", ihn an sein Geschwisterchen zu gewöhnen und ihm gaaaanz viel Nähe zu geben. Alles andere war irgendwie nachrangig. Schlaf hat man eh zu wenig. Da kann man leider nicht allzuviel dran drehen. Aber es war machbar. Nach ein paar Wochen hat sich eigentlich alles recht gut eingependelt.

Es ist gut, sich vor der Geburt ein paar Gedanken zu machen, was die Organisation betrifft. Das entspannt die Lage für alle Beteiligten, wenn es soweit ist. Auf jeden Fall aber würde ich dafür sorgen, dass das ältere Kind jeden Tag seine Mama besuchen kann. Halt ich für gaaaaanz wichtig!!!

So, das sind so meine Erfahrungen gewesen. Hoffe, sie helfen Dir ein bißchen. Wünsche Dir eine schöne unkomplizierte Geburt und eine gute Zeit danach!!!

LG Fröschelein

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