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1. Schuljahr - Elternforum 1. Schuljahr - Elternforum
Geschrieben von angi3 am 04.04.2003, 8:28 Uhr.

Re: @angie

Hallo Eulalie,
das stimmt ihr allein müsst es entscheiden, denn egal was ihr macht, ihr und das Kind müssen es ausbaden.
Also zu unserer Geschichte: Ich habe einen Sohn und eine ein Jahre jüngere Tochter.
Unser Sohn spielte im Kindergarten immer mit den Kindern, die mindestens ein Jahr älter waren als er. Ich fand auch, dass es sich genauso verhielt wie die Kinder und nicht jünger.
Dann hatte ich bedenken, was passiert, wenn die Kinder in die Schule kommen und er übrig bleibt. Dadurch kam der Gedanke ihn früher einzuschulen.
Wir ließen ihn testen, fragten Gott und die Welt und grübelten Tag und Nacht. Mein Sohn ist extrem klein und die Erzieherin (war die einzigste, die gegen die Einschulung war) im Kindergarten meint: „Der ist doch viel zu klein von der Größe her. Was machen sie wenn vor ihrem Sohn ein Kind mit dem Messer steht. Wie soll er sich dann wehren. Sie würde niemals ein Kind früher zur Schule schicken. Schule ist so grausam, man sollte jedes Kind so spät wie möglich schicken. Sie würde ihn schon im letzten Kindergartenjahr beschäftigen (später entschuldigte sie sich und meinte hätten wir Sascha bloß früher eingeschult. Bei Sascha wäre es der bessere Weg gewesen).
Bis dahin hatten wir ein Kind, dass mit anderen Kindern super klar kam. Er war immer gut gelaunt, fühlte sich wohl. Wir schulten ihn nicht ein.
Das neue Kindergartenjahr kam.
Sechs Wochen lief alles prima, wir waren begeistert von unserer Entscheidung. Dann änderte sich das Blatt. Mein Sohn fand keinem zum Spielen, langweilte sich. Die Erzieherin tat alles menschenmögliche um mein Sohn zu beschäftigen. Es wurde sogar neue Spiele für ältere Kinder angeschafft. Es nützte nichts er fand keinen Spielpartner und spielt nur mit der Erzieherin. Wenn diese keine Zeit hatte drehte er monoton um einen Pfeiler seine Runden.
Er selbst stellte fest, ich bin anders ich finde keinen zum Spielen. Und als er feststellte, er würde lieber sterben, also so weiterzuleben, haben wir ihn nicht mehr in den Kindergarten geschickt. Er meinte das ernst und wusste auch schon wie. Wir haben ihn Tag und Nacht beobachtet. Es war eine schreckliche Zeit. Später ist er dann in den Hort zu den Schulkindern nachmittags gegangen und das lief ganz gut.
Dann kam die Einschulung. Bis zu den Herbstferien hatte mein Sohn alle Bücher der Klasse 1 durchgearbeitet und war konzentriert und fleißig. Die Lehrerin meinte: warum haben sie dieses Kind nicht vorher eingeschult. Er ist doch viel zu weit. Den Stoff, der Klasse zwei kann er auch schon. Ich habe nichts mehr für ihn. Er langweilte sich und wurde zum Klassenclown. Mein Sohn machte nichts mehr. Wir wechselten die Schule. Auch da fragte die Lehrerin nach kurzer Zeit: „Warum haben sie dieses Kind nicht vorzeitig eingeschult“. Heute ist er in der Klasse vier. Er hat keine neue Freunde bis heute gefunden. Er spielt immer noch mit den Kindern mit dem er einst im Kindergarten spielte. Er geht ungern in die Schule. Er kann den Stoff zwar (auch den aus höheren Klassen), konzentriert sich aber nicht und macht dann viele Flüchtigkeitsfehler (z. B. er rechnet statt mal, alle Aufgaben geteilt. Das zwar richtig und es ist auch schwerer, aber trotzdem alles falsch). Er ist niemals mehr so froh und glücklich geworden, wie im Kindergarten. Wir kennen alle Beratungsstellen / Psychologen im Umkreis. Helfen kann keiner, er ist halt immer noch unterfordert.
Und alle, Erzieherinnen , Lehrer; Psychologen und wir, sind der Meinung, uns wäre vieles erspart geblieben, wenn er früher eingeschult worden wäre.

Meine vorzeitig eingeschulte Tochter hat Freunde und ist in Klasse 4 immer noch Klassen beste.

Dies war bei uns so, das heißt nicht, dass es nicht für andere Kinder besser ist, später eingeschult zu werden. Dies ist ein Einzelfall.
Du kannst mich auch privat anmailen.
Angi

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