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1. Schuljahr - Elternforum 1. Schuljahr - Elternforum
Geschrieben von Chatilia am 13.02.2010, 11:35 Uhr.

zeugnissprache - sehr spannendes erlebnis auch bei uns

wir erhielten auch so ein zeugnis. ich fand es peinlich - von der schule. wenn ein jugendlicher im gymnasium ein solch unsägliches deutsch verwenden würde, wäre der rotstift des lehrers nicht weit.

mein kind wollte natürlich wissen, was da nun steht. er hat ja lesen gelernt, ist ein pfiffiges kerlchen, aber was da im zeugnis stand, war einfach nur eine verblödete formulierungssprache, die aus vorgefertigten und standardisierten textblöcken bestand.

was haben wir gemacht? zuerst wollte ich selber auftauchen, dann haben wir es anders gelöst: mein sohn hat nicht nur eine lehrerin, in den randstunden oder auch für musik ist nicht die klassenlehrerin zuständig.

so ging mein kleiner sohn zu jeder lehrerin mit der kopie des zeugnis und fragte freundlich, ob sie ihm bitte erklären können, was hier genau geschrieben steht. er könne es zwar entziffern, aber er verstünde es trotzdem nicht.

fazit? er hat mir erklärt, dass zum beispiel die musiklehrerin ganz verdutzt war, ihre notizen hervorgeholt hat und ihm dann gesagt hat, dass sie ihn mit einem anderen kind verwechselt hat. klar, das fällt nämlich nicht so leicht auf, wenn so standardblockformulierungssätze genommen werden.

sie hat ihm dann gesagt, dass sie sich beim nächsten zeugnis mehr mühe geben werde und ihn klarer beurteilen werde, dass es dann auch stimme mit seinen leistungen.

ich finde es prima, wenn sie so grad über ihr eigenes system stolpern, wobei gesagt werden muss, dass das nicht die lehrer selber bestimmen - es wird ihnen so vorgegeben von einem sogenannten schreibtischtäter.

seine klassenlehrerin hingegen sagte ihm, dass sie es bewusst etwas neutral gehalten hat, weil sie ihn schlecht einschätzen kann.

was ist davon zu halten? das system ist zum wegwerfen. aber wie die lehrer reagiert haben, fand ich klasse. sie hätten ja etwas erfinden können und ein blablablabla veranstalten können als mein sohn nachgefragt hat. aber nein, alle haben sich die mühe genommen, es ihm zu erklären, fehler wurden zugegeben, die eigenen schwächen nicht vertuscht. und mein sohn wurde darin bestärkt, nicht jedes geschriebene wort für bare münze zu nehmen, auch wenn da der eigenen name steht.

zudem hat er gelernt, dass man immer nachfragen darf. durch die prima reaktion der lehrer wird es ihm beim nächsten mal leichter fallen und ich bin schlussendlich froh, habe ich das nicht für ihn erledigt, wie ich anfänglich wollte.

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