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1. Schuljahr - Elternforum 1. Schuljahr - Elternforum
Geschrieben von Patundced am 09.11.2008, 10:13 Uhr.

Re: Wie die Geschichte ausging...

Ja, das stimmt, mir fehlt das Verständnis für die Lehrerin, da es solche Art Strafen nicht geben darf. Ich habe verziehen, dass sie in dem Moment wohl überfordert war, sich auch erst mal in die neue Schule einfinden muss, aber Strafen mit Nahrungsentzug darf es nicht geben. Mein Sohn und der andere kleine Kerl sind ja nicht die einzigen. Wäre es eine Ausnahme, ok, aber so was darf nicht zum prinzipiellen Strafmaß ausarten. Sie ist die studierte Erwachsene, selber Mutter, hat vorher an einer Schule mit schwierigen Kindern unterrichtet und da sind auf der anderen Seite, Kinder zwischen 5 und 7 Jahren, die vor einigen Wochen aus dem Kiga entlassen wurden und sich ebenfalls eingewöhnen müssen. Es sind doch keine programmierten Roboter, die von jetzt auf gleich umgeschaltet haben, so jetzt bin ich in der Schule und ich kann schon alle hier herrschenden Regeln ad hoc befolgen.

Und hier ist es sehr sehr schwierig eine gute Schule zu finden, da viele Brennpunkte herrschen. Ich sehe es nicht ein, mein Kind in eine Schule zu schicken, wo 80% der Kinder erst mal deutsch lernen müssen und die anderen dumm aus der Wäsche schauen und beim Wechsel auf eine weiterführende Schule den Anschluss nicht finden würden. Wer sich für diese Schule, auf der mein Sohn ist, entscheidet, tut dies bewusst und nicht, weil es die nächstgelegene ist. Das heißt, dass die Ausländer, die hier sind, schon deutsch können und Eltern haben, denen eine Schulbildung wichtig ist. Da sie auch konfessionell ist, bleiben einfach viele weg. Und ich habe nichts gegen eine strenge Schule, in der man auf die weiterführenden vorbereitet wird. So fallen die Kids nicht aus allen Wolken, wenn es aufm Gym hinterher wirklich schwierig wird. Und hier wird auch der Lernstoff mit Spaß verbunden, zumindest in den anderen Klassen. Förderunterricht gibt es ebenso, zweimal in der Woche wird die Klasse aufgeteilt und nur mit der Hälfte der Schüler Unterricht gemacht, vielleicht kommen wir deswegen auch auf die Mehrstunden. Mo und Mi hat die eine Hälfte eine Stunde und Di und Do die andere Hälfte, das ist zusätzlich. Bislang kommen auch alle Kids mit, aber wie gesagt, den Eltern war es vor der Anmeldung bewusst, wie der Hase hier läuft.

Komischerweise gibt es in der Parallelklasse kein Pausen- und Essverbot, ich habe mich mit einer ehemaligen Kiga-Mutter unterhalten, die ihren Sohn dort hat, der auch sehr lebhaft ist und habe einfach mal nachgefragt, wie es dort so läuft. Die Lehrerin dort ist schon älter und lange an der Schule, streng aber fair und lustig.

Ich lobe mein Kind nicht in den Himmel, er baut auch Bockmist, dass er z.B. das Pausenende nicht befolgt hat, war ja ein Fehler, das bekommt er auch zu hören. Aber er lügt nicht und steht zu seinen Fehlern. Ich muss mein Kind aber auch nicht schlechter machen als es ist, er ist halt ein verständiges kleines Kerlchen, was sicherlich auch mal über die Stränge schlägt, meist aber aus Verspieltheit und Verträumtheit, als aus bösem Sinn. dafür ist er ja auch in der Schule, um Disziplin zu lernen in der Gemeinschaft einer Klasse. Aber bitte nicht mit der Holzhammer-Methode. Die Kids haben soo viel zu lernen, da muss der erwachsene Lehrer Verständnis und Einfühlungsvermögen zeigen. Die müssen Stillsitzen, Zuhören, logische Umsetzung, eigenständiges Arbeiten etc lernen, das geht doch alles nicht von heute auf morgen.Sicherlich sind manchmal auch Strafen angebracht, aber als Lehrer sollte man die Sensibiltät besitzen, wann welche Strafe angebracht ist. Es gibt doch sonst keine Steigerung zu wirklichen Missetaten. Wenn fürs Quatschen schon solche Strafen folgen.

Vor allem finde ich das Wichtigste und Prägendste für den weiteren Schulweg, den Kindern zu vermitteln, Lernen und Schule ist nicht nur Pflicht, sondern macht auch Spaß. Und wenn man Kinder von Anfang an so behandelt, nimmt man ihnen die Freude schon am Anfang und sie bekommen Angst vor der Schule/dem Lehrer. Ist das der Sinn??? Man kann nicht Jedem gerecht werden und Ungerechtigkeiten muss man auch mal ertragen können. Aber auch das hat Grenzen. Mein Chef brüllt mich auch nicht für jedes bisschen an bzw gibt mir Essverbot oder geht respektlos mit mir um. Er will ja auch, wenn ich meinen Job gut mache, dass ich wieder komme und gerne wieder komme.

Mir fehlt Euer Verständnis für die Kinder, nicht um meines jetzt im Speziellen. Ausserdem urteilt Ihr hier sehr über mich, was gar nicht zur Debatte steht. Ich habe nichts farbenfroh ausgeschmückt, das brauche ich auch nicht. Und da Ihr weder mich noch mein Kind kennt, solltet Ihr Euch zurückhalten. Ich hatte um die Meinung zu dem Fall und wie ich es am besten lösen kann, ohne der Frau mit Wut im Bauch gegenüber zu treten. Darauf habe ich nur wenige Antworten bekommen. Ich brauchte keine Meinungen, wie ich oder mein Kind sind, ob die Anzahl der Schulstunden stimmen, ob ich od mein Kleiner lügen etc. Das war nicht gefragt. Und hat auch nichts mit Meinungsfreiheit zu tun, weil ich Meinungen zu einem bestimmten Thema erfragt habe.

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