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1. Schuljahr - Elternforum 1. Schuljahr - Elternforum
Geschrieben von KH am 31.08.2007, 16:02 Uhr.

Re: Was wäre wenn.....???? (Achtung lang)

"Würde es diese Diskussion "Langeweile oder nicht..." geben, wenn wir die Kinder unabhängig vom Geburtsjahr einschulen würden?" Ja, genauso, weil die Kinder nun mal unterschiedlich sind, sein sollen und sein dürfen in ihrer Entwicklung. Es gibt halt welche, die schneller lernen und die langsamer lernen oder ander(e)s lernen.
"Kann nicht die kognitive und emotionale Entwicklung ausschlaggebend sein?" Die Frage ist, ob diese Entwicklung immer so parallel läuft. Anders ausgedrückt, wer über hervorragende kognitive Qualitäten verfügt muss nicht automatisch emotional genauso weit sein. Und was willst du dann wie gewichten? Irgendein Kriterium muss man ja haben.
"Warum kann nicht ein 4-Jähriger mit einem 7-Jährigen zusammen lernen????" Versetz dich mal in die Lage des 7-Jährigen: Ist es für ihn motivierende von einem 4-Jährigen kognitiv übertrumpft zu werden. Du hast das gleiche problem doch immer Abgesehen davon. Ich glaube nicht, dass du das Problem damit löst. Aber, wenn ein 4-Jähriger so weit ist - kognitiv UND emotional, ja warum nicht. Rückfrage an DICH: Wie viele 4-Jährige lernen denn mit deinen 7-Jährigen.

"Warum schaffen wir es nicht, Unterricht zu gestalten, in dem sich 25 Kinder gleichermaßen aufgehoben fühlen??? Es ist eigentlich nicht schwer." Ich weiß nicht, warum DU es nicht schaffst, ich habe 29 Kinder und manche davon fühlen sich nur "Aufgehoben", wenn sie nichts tun brauchen. Achja, nach dem Bloomschen Modell ist der Unterricht "nur" zur 25% "schuld" an Leistungsunterschieden. Relativ wenig. Ich könnte jetzt mal sagen mit einer alten Kollegin: "Es gibt keine Methode, die das lesen lernen verhindert." (ALLerdings weiß ich grade nicht, woran es bei Analphabeten nun liegt).
"Warum haben so viele Lernanfänger bald keine Lust mehr und das Wort Lernen ist negativ besetzt??" Lies mal in 'nem Lehrbuch zur Pädagogisch-psychologischen Diagnostik nach. Vielleicht sind es ja gar nicht nur wir bösen, bösen Lehrer, sondern auch manchmal andere, die Gesellschaft, die Familie. (ICH weiß, sehr bequem, den schwarzen Peter anderen zuzuschieben - aber ich habe nun mal meine Erfahrungen inzwischen auch gemacht)
"Warum schaffen wir es, dass hochbegabte Kinder so oft verzweifeln und " auffällig" werden, weil sie als Belastung und nicht als Gewinn betrachtet werden?" Dann lies mal die Marburger Hochbegabtenstudie. Hochbegabte sind ganz oft ganz normal und unauffällig, und wenn diese Kinder auffällig werden, dann ist da nicht nur einer Schuld, sondern ein ganzes Bündel an Ursachen, darfst dazu gerne mehr bei Heller nachlesen.

"Manchmal machen mich diese Fragen richtig mürbe, weil es anders geht!" Vielleicht solltest du nicht immer warum-Fragen stellen, die implizieren beim anderen ein Schuldgefühl.
Wenn bei dir alles perfekt läuft, dann freu dich. Wenn es bei dir anders läuft, dann beschreibe doch genau wie. Wir stecken nun mal in einem System. Und jedes System hat systemimmanente Regeln, die es am Laufen halten. Du kannst jetzt Sand ins Getriebe streuen, dann kommt es zum anhalten, aber das System änderst du damit nicht, da musst du schon das System auseinandernehmen. Im Endeffekt bin ich auch nur Teil eines großen Ganzen.
Warum ist für dich "Schule" so negativ besetzt? Upps, jetzt stelle ich selbst eine Warum-Frage
Weißt du, an sich gebe ich dir ja mit deinen Fragen Recht, sie sind das was momentan so in ist, nämlich Evaluation. Aber mir ist dein letzter Nachsatz aufgestoßen. "es geht anders". Wann, wo, wie. Ich habe schon mitbekommen, dass du dich sehr einsetzt, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass bei dir alles 100prozentig mit allen Kindern und Eltern läuft. Das wäre ja echt ein Paradies. Also, wo sind DEINE Grenzen?

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