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1. Schuljahr - Elternforum 1. Schuljahr - Elternforum
Geschrieben von Sylvia1 am 15.01.2007, 0:31 Uhr.

Re: War jemand schon in einer ähnlichen Situation?

Hallo,

ich weiß nicht, ob du meinen Beitrag jetzt noch liest. Meine Tochter ist im Februar 1998 geboren und wurde 2004 "regulär" mit 6,5 Jahren eingeschult.

Mittlerweile weiß ich, dass das ein Fehler war. Ich hätte sie mit 5,5 Jahren einschulen lassen sollen. Sie war ähnlich fit wie dein Sohn. Sie war in der Kita, wo sie schon sehr früh war, ihren Altersgenossen in kognitiven Dingen und auch vom Sozialverhalten immer sehr weit voraus und darüber hinaus an allem interessiert und konnte sich auch gut konzentrieren. In der Schule war sie von Anfang an unterfordert und sie langweilt sich auch jetzt, im 3. Schuljahr immer noch. Mittlerweile wirft sie mir es sogar vor, dass ich sie doch eher einschulen lassen hätte sollen, dann wäre sie jetzt schon im 4. Schuljahr und könnte hoffentlich bald die Schule wechseln, wo sie dann hoffentlich mal mehr gefordert sein wird.

Ich hatte während der Kita-Zeit einmal kurz dort den Gedanken laut ausgesprochen, sie ein Jahr früher einschulen zu lassen. Aber dieselben Erzieherinnen, die sie seit frühestem Kleinkindalter immer lobten, wie weit sie von der Entwicklung doch wäre, waren auf einmal völlig dagegen - Schule? Wie grausam!!! Das arme Kindlein - am besten alle Kinder so lange wie möglich im Kindergarten lassen! Damit hier kein Mißverständnis aufkommt: Wir hatten immer ein sehr guten Draht zum Kindergarten und es ist auch immer noch so. Ich habe den Gedanken an eine frühere Einschulung meiner Tochter dann nicht weiter verfolgt, weil ich von nirgends Unterstützung (immer nur diese "das arme Kindlein-Reaktion") oder Informationen bekommen habe, wie man dabei vorgehen kann/muss. Ich dachte aufgrund der Reaktionen einfach, das geht gar nicht, das ist unmöglich. Ich war falsch bzw. gar nicht informiert.

Leider muss ich immer wieder feststellen, dass gerade in Kigas/Kitas den verunsicherten Eltern die Grundschule immer als etwas ganz Furchtbares dargestellt wird, wo die armen kleinen Kindlein ganz sicher grausam zugrunde gerichtet werden und nur derjenige dort überleben kann, der sich durchboxen kann (Was für Erfahrungen haben diese Leute gemacht? Gaanz sicher keine repräsentativen!!!), und nicht als das, was es wirklich ist: Eine ganz tolle neue Chance, über sich selbst hinauszuwachsen und die Energie und die Wißbegierde in die richtigen Bahnen zu lenken! Den Kindern wird einfach nichts mehr zugetraut. Dabei sind auch schon Kinder im Kinderalter zu ganz erstaunlichen interlektuellen Leistungen fähig. Man muss sie nur lassen! Und man muß ihre vielfältigen Interessen anspruchsvoll fördern (daran hapert es leider in vielen Familien). Außerdem ist gerade die Grundschule nicht wirklich anspruchsvoll. Es ist der verlängerte Kindergarten, der "Kuschelkurs" wird da noch sehr schön weitergefahren. Und das, was zu unserer Zeit an Lehrstoff im ersten Schuljahr gemacht wurde, wird heute in zwei Schuljahren gemacht. Ein normal fittes 6jähriges Kind ist mit der Einschulung zu diesem Zeitpunkt ganz sicher nicht überfordert - höchstens mit der Projektion der Schulängste der Eltern und der Umwelt auf es. Was sollten schon für Probleme auftreten, die ein Jahr später nicht gekommen wären? Ich bin der Meinung, dass - wenn Probleme kommen - diese sowieso kommen, völlig unabhängig davon, ob das Kind mit 5, 6 oder 7 Jahren eingeschult wurde. Und sollte wirklich mal eine Klasse wiederholt werden müssen, so ist das auch kein Beinbruch. Man muss es nur dem Kind dann auch nicht als einen solchen verkaufen.

Wie gesagt, könnte ich nochmal entscheiden, dann würde ich alle Hebel dafür in Bewegung setzen, meine Tochter mit 5,5 Jahren einzuschulen. Leider ist dieser Zug nun definitiv abgefahren für sie. Die spätere Alternative (Klasse überspringen, stand bei uns auch schon sehr früh zur Debatte) finde ich weitaus riskanter.

Viele Grüße
Sylvia

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