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1. Schuljahr - Elternforum 1. Schuljahr - Elternforum
Geschrieben von Sylvia1 am 17.06.2005, 13:25 Uhr.

Re: Seepferdchen - wann wirklich am besten?

Hallo,

es gibt kein allgemeingültiges Alter, wann man mit dem Schwimmen anfangen sollte. Wie andere schon sagten, es liegt (wie so vieles) am Kind, am Interesse es zu lernen und an der Motivation. Und, egal von wem ein Schwimmkurs (oder eine Schwimmgruppe im Verein) ist: Die Qualität der Kurse und auch die "Erfolgsquote" (wobei manche Kinder einfach länger brauchen als andere, das ist doch bei fast allem so!) hängen ganz stark von den Betreuern/Lehrern/Trainern dort ab.

Wenn dir also diese Trainerin bei eurem Schwimmverein aus persönlichen Gründen nicht zusagt, dann frage doch mal nach, ob es dort auch Kurse oder Übungsgruppen gibt, die von anderen Personen geleitet werden. Vielleicht kommen die besser bei den Kindern (und Eltern) an und können das Schwimmen besser vermitteln. Und wenn es in dem Verein keine anderen Kurse gibt, dann schaue dich nach anderen Sport- oder Schwimmvereinen um (vielleicht auch in einen anderen Ort?), frage beim DLRG nach und in öffentlichen oder privaten Schwimmbädern in eurer Umgebung, ob es dort Schwimmlernkurse für Kinder gibt und an wen man sich für Informationen/Anmeldung wenden muss. Manche Krankengymnastik-Reha-physikalische-Therapie-usw.-Praxen bieten übrigens auch Schwimmlernkurse für Kinder (und auch Babyschwimmkurse) an, ob ihre Schwimmbecken besser auszunutzen. Nachfragen kann zumindest nicht schaden.

Meine Tochter ist mit 5,5 Jahren in einen Schwimmverein beigetreten, konnte überhaupt nicht schwimmen und war zu dem Zeitpunkt auch relativ wenig an Wasser gewöhnt entsprechend ängstlich (neigt auch zu theatralischen Szenen, wenn ihr was nicht gefällt / nicht behagt / sie ängstlich ist). Also kein ganz leichter Fall! Ein gutes Jahr später konnte sie aber schwimmen und hat das Seepferchen bestanden. In ihrem Verein wird auf Technik viel Wert gelegt und die Techniken werden ausgiebig geübt, nicht nur das normale Brustschwimmen sondern auch andere Schwimmstile, wie Rücken-, Kraul- oder Schmetterlingsschwimmen. Mittlerweile hat sie die Übungsgruppe im Verein gewechselt und sie übt immer noch fleißig jede Woche. In ihrer neuen Übungsgruppe haben die meisten Kinder schon das Seepferdchen, die anderen werden darauf vorbereitet. Diese Kontinuität im Training ist auch wichtig, denn wenn man nur "mal eben schnell" das Seepferdchen gemacht hat und danach nicht weiter übt/trainiert, dann werden die neuerworbenene Fähigkeiten schnell wieder vergessen und es fehlt die Übung und die Kraft.

Allgemein achten Schwimmvereine glaube ich mehr darauf, dass die Schwimmtechniken sauber vermittelt werden und die Sicherheit kommt, und nicht, dass sich das Kind "mit Ach und Krach" über Wasser halten kann.

Auch mit bestandendem Seepferdchen würde ich meine Tochter natürlich nicht im Schwimmbad unbeaufsichtigt schwimmen lassen. Das genau steht übrigens auch auf der Seepferdchen-Urkunde drauf, dass die Seepferdchen-Prüfung lediglich heißt, dass das Kind erste Grundkenntnise im Schwimmen erworben hat, und nicht, dass es ein sicherer Schwimmer ist und dass es die Eltern nicht von ihrer Aufsichtspflicht entbindet.

Grundsätzlich meine ich schon, dass es (aus Sicherheitsgründen!) nicht schaden kann, wenn die Kinder so früh wie möglich ans Wasser gewöhnt werden bzw. mit den Schwimmtechniken vertraut gemacht werden. Ob es immer so klappt, wie man sich das vornimmt, steht auf einem anderen Blatt. Ich wollte eigentlich auch, dass meine Tochter früher schwimmen lernt, aber da sie häufig erkältet war, wurde es dann doch später als eigentlich gedacht. Auf keinen Fall würde ich mit diesem Vorhaben aber bis zur Schule warten mit der Idee "die Schule wirds schon richten"! Die Schule kann die Bemühungen der Eltern in Bezug auf das Schwimmenlernen zwar unterstützen, aber grundsätzlich sind hier ganz klar die Eltern gefragt, ein Kind in diesen möglicherweise mal lebensrettenden Fähigkeiten zu fördern.

Schöne Grüße
Sylvia

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