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1. Schuljahr - Elternforum 1. Schuljahr - Elternforum
Geschrieben von marie74 am 22.05.2012, 10:14 Uhr.

Re: Macht es Sinn, sie testen zu lassen???

Ich würde erstmal mit der Lehrerin sprechen. Das Testen ist in Hinblick auf Förderung, die ggf. erfolgen kann sicher gut. Den Nachteil sehe ich evtl. darin, dass den Kinder ein Stempel aufgedrückt werden kann: Du hast Dyskalkulie. Es kommt auf das Kind (und sein Umfeld) an, ob es sich durch eine solche Diagnose zurückgesetzt fühlt (Ich kann eben nicht rechnen...) oder ob es sie als hilfreich empfindet, weil Druck weggenommen wird, den es empfunden hat.

Fingerrechnen an sich ist ja nichts Schlimmes, nur wenn die Kinder dabei dauerhaft auf einem "Level" bleiben, wird es zum Problem. Du kannst mal üben, ob sie Finger, die du hochhältst, simultan als Menge erkennen kann. Bei 5 Fingern wird es mit Sicherheit gelingen. Versuch das mal zu üben. Außerdem würde ich deine Tochter bitten, so schnell wie möglich Mengen mit den Fingern zu zeigen, also z.B. 6 Finger hochhalten oder 3 oder... und wenn sie z.B. 8 Finger auf einmal erfassen kann, kannst du bei 8 plus 2 den Tipp geben, dass sie erst 8 Finger hochstreckt und dann nur noch 2 dazutun muss. So fängt sie nicht gleich wieder an von 0 hoch zu zählen.

Würfelspiele sind super um Mengenerfassung zu üben und ebenso leichte Plusaufgaben.

Wenn man im Zahlenraum bis 20 rechnet, würde ich mit Eierkartons arbeiten: Nimm zwei leere Eierkartons und fülle z.B. Plastikostereier oder Überraschungseierhüllen o.ä. ein. Die Eier etc. sollten aber gleich aussehen, damit nicht durch verschiedene Farben Verwirrung aufkommt. Mit den Eierkartons kann man gut bis zum Zehner auffüllen üben. Und wenn du einen Karton mit 10 Eiern zuklappst, kannst du gut zeigen: Ein Karton ist ein Zehner. Zwei volle Kartons sind zwei Zehner etc. Einzelne Eier sind Einer.

Du kannst dir für die Zahlen bis 20 (oder gleich bis 100) Kärtchen machen, wie sie als Montessori-Material erhältlich sind. Nimm z.B. weiße Karteikarten und schreibe die Zehner-Zahlen bis 20 oder gleich bis 90 darauf (10, 20...). Dann nimm andersfarbige Karteikarten (oder andere Pappe), die halb so groß sind, auf diese schreibst du die Zahlen von 0 bis 9 sowie plus, minus und gleich. Außerdem brauchst du noch eine andersfarbige Karte, die so groß ist, wie die Zehner- und Einer-Karte zusammen, auf diese schreibst du die 100. Die ganzen Karten brauchst du in dreifacher Ausführung zum Üben.

Die Karten kann man zum Üben aufeinanderlegen: Also auf die 10 kannst du z.B. die Einerkarte mit der 4 legen. Du legst die 4 auf die 0 von der 10 (so dass die 0 verdeckt ist). Wenn deine Tochter jetzt 14 plus 3 rechnen soll, sagst du ihr, dass ihr die Aufgabe ganz einfach macht:
Du schiebst die Karte mit der 4 unter die 0 von der 10.
Deine Tochter rechnet die Aufgabe 4 plus 3 gleich 7.
Du legst die Aufgabe mit den Kärtchen auf den Tisch hin: Die 7, die deine Tochter ausgerechnet hat, legt ihr auf die 10 wieder drauf. So liegt dort die 17.
Die Aufgaben schreibt ihr schön übersichtlich untereinander in ein Rechenheft.

Sie kann so begreifen, dass die Aufgaben im Raum bis 20 die "gleichen" sind, wie im Zahlrenraum bis 10. Gleichzeitig sieht sie auch den Unterschied von Zehnern und Einern.

Erst wenn sie diese Aufgaben ohne Zehnerüberschreitung beherrscht, würde ich Aufgaben dazunehmen, bei der die Einer wiederum den Zehner überschreiten, also 8 plus 6 etwa. Da gilt wiederum: Fange mit leichteren Aufgaben an, also 9 plus 2, 9 plus 3 ... bis 9 plus 9. Danach 8 plus 3, 8 plus 4 ...bis 8 plus 9.

Frag die Lehrerin, ob sie dir ein gutes Übungsheft empfehlen kann, wo wirklich systematisch vorgegangen wird. Manchmal gibt es passend zum Mathebuch noch ein Förderheft. Damit zu üben ist leichter, als sich selbst immer Aufgaben auszudenken.

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