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1. Schuljahr - Elternforum 1. Schuljahr - Elternforum
Geschrieben von marie74 am 27.11.2012, 9:49 Uhr.

Re: Lesen lernen...bin etwas verzweifelt

Beim Lesen deines Beitrags sind mir zwei Sachen aufgefallen: Der Wechsel von links nach rechts und die "Probleme" mit der Synthese.

Wenn dein Sohn z.B. die ganze Kigazeit mit links gemalt hat und die rechte Hand bevorzugt hat, kann es natürlich sein, dass er jetzt mit rechts schreiben will, weil er sieht, dass die meisten mit rechts schreiben. Als Linkshänder ist das Schreibenlernen tatsächlich etwas schwieriger, habe ich u.a. bei meinem Sohn deutlich gesehen. Man muss sich eine bestimmte Schreibhaltung angewöhnen, weil man sonst das Geschriebene nicht sehen kann und es verwischt (Füller). Wenn im Schreibübungsheft Wörter vorgedruckt sind, sieht man die als Linkshänder nicht, die Hand liegt ja drauf.

Gerade bei Linkshändern kommt es noch häufiger vor als bei Rechtshändern, dass sie spiegelverkehrt schreiben. Dass die Leserichtung von rechts nach links gewählt wird (wie du beschreibst) statt links nach rechts, ist ebenfalls nichts Auffälliges! Beides kommt bei vielen Erstklässlern vor. Meine Tochter hat z.B. schnell lesen gelernt, doch spiegelverkehrte Buchstaben und Zahlen gab es bei ihr in den ersten 6 Monaten Schule immer wieder! Ich kenne das wirklich von ganz vielen Kindern.

Was du machen könntest, um sicher zu gehen, dass dein Sohn wirklich die richtige Hand als Schreibhand benutzt, wäre die Händigkeit bei einem Ergotherapeuten testen zu lassen, der sich damit auskennt! Du kannst zu dem Thema auch mal googlen, da finden sich einige Sachen, die man im Alltag beobachten kann (wann welche Hand für bestimmte Tätigkeiten genommen wird).

Mein Tipp für euch zum Lesen üben, wäre folgender: Zeige erstmal nur einen Buchstaben. Dazu kannst du z.B. ein Lesekrokodil basteln (aus dem Maul schiebst du nur einen Buchstaben, den dein Kind lesen soll).

http://vs-material.wegerer.at/deutsch/pdf_d/lesen/erstlesen/lesekrokodil3.pdf
http://www.reinhardt-verlag.de/pdf/Reber_LesekrokodilLRS.pdf

Dann schiebst du den zweiten Buchstaben dazu und ihr sprecht gemeinsam den zweiten Buchstaben. Ihr lest erstmal gemeinsam. Irgendwann wird dein Kind die Leserichtung verinnerlichen. Eine Leseschablone würde ich auch kaufen oder basteln! Damit kann dein Kind immer nur den Teil beim Lesen freilegen, den es lesen soll.

Du kannst auch ohne dabei zu lesen, mit deinem Kind Übungen zum Zusammenziehen machen. Du sagst die Laute "M" und "A",also M nicht em sprechen ;-) Dein Sohn soll die Silbe erraten. Du kannst evtl. auch gleich kurze Wörter wie MAMA, PAPA nehmen. So versteht er evtl. schon, was Zusammenziehen der Buchstaben bedeutet!

Wenn bei Hausaufgaben zu sehr getrödelt wird, würde ich auf ein paar Sachen achten (vielleicht machst du das längst): vorher das Kind etwas trinken lassen, zur Toilette schicken und während der HA möglichst nicht auf Diskussionen oder längere Gespräche ("Heute hat der XY das und das in der Schule gemacht...") einlassen. Alle Arbeitsmaterialien auf einem aufgeräumten Tisch hinlegen. Lass dir zeigen, was er z.B. schreiben soll. Eine Stoppuhr anstellen. Wenn dein Kind anfängt zu träumen, direkt ansprechen: Komm, mach weiter. Wenn du fertig bist, kann du spielen. -Wird nicht weitergearbeitet, hältst du die Uhr an. Aber ich würde ihn wirklich kurz anspornen, weiterzuarbeiten. Wenn er wieder schreibt, stellst du die Stoppuhr wieder an. Nach den HA kannst du ihm zeigen, wie lange die reine Arbeitszeit gedauert hat. Das werden sicher nicht 2 Stunden sein. Empfohlen wird im ersten Schuljahr nicht mehr als eine halbe Stunde.

Vielleicht ist dein Kind wirklich beidhändig. Dann wäre die momentane Verwirrung links-rechts, vorne-hinten ebenfalls nachvollziehbar. - Ich selbst mache z.B. viel mit links, alle "schweren" Sachen wie Flasche aufdrehen etc., Fenster putze ich meist mit links :-) und als ich versucht habe, mit links zu schreiben, konnte ich es dann ganz schnell. Lieber schreibe ich mit rechts ;-) Da ich aber z.B. den Gartenschlauch mal mit rechts mal mit links aufdrehe, und es mit beiden Händen für mich irgendwie verschiedene Bewegungen sind, kann ich mir nicht merken, in welche Richtung ich drehen muss. Wenn der Wasserhahn gar nicht angestellt war (an den der Gartenschlauch angeschlossen ist), merke ich es also nicht sofort, sondern drehe erstmal munter in die andere Richtung, weil ich denke, ich habe falsch rum gedreht...

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