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1. Schuljahr - Elternforum 1. Schuljahr - Elternforum
Geschrieben von fiammetta am 19.01.2010, 23:53 Uhr.

Re: keine Klassengemeinschaft, was soll ich noch machen,.........

Hi,

ich würde auch außerschulische Aktivitäten und damit anderweitige Freundschaften fördern.

Lebt Ihr auf dem Land? Als ich hierher in die Pampa kam, war ich platt, wie geschlossen bestimmte Zirkel sind. Man will zwar alles von einem wissen, tut auch recht freundlich, gibt aber von sich selbst nichts preis. Die ersten Jahre über war das entsetzlich für mich, da ich ein solches Verhalten nicht kannte (Großstadtkind, hatte auch im Ausland gelebt). Man wird dann auch sehr schnell abgestempelt, d.h. einem Zugezogenen mit Studium und / oder Auslandsaufenthalt wird sehr rasch unterstellt, er hielte sich für etwas besseres - was objektiv in den meisten Fällen Schmarr`n ist. Tatsache ist aber, dass das eigene Minderwertigkeitsgefühl nicht noch durch Erzählungen von Dingen weiter gekränkt werden will, die man selbst nur zu gerne erlebt hätte. Man hat Angst, nicht mithalten zu können. Mach Dich frei davon frei, dass Du bei ihnen ankommen mußt. Du kannst Dich auf den Kopf stellen, sie wollen Dich vorerst nicht als Teil ihrer Welt haben - wahrscheinlich aus anderen Gründen als Du selbst vermutest. Irgendwann tauen sie von selbst auf.

Als ich sieben Jahre alt war, zogen wir um, so dass ich aus meinem gewohnten Umfeld mit Freundinnen etc. gerissen wurde. Meine Mutter verweigerte mir meine gesamte Schulzeit über weitgehend andere Kinder einzuladen. Dazu kam, dass meine Mutter ohne das immer besonders zu planen, demonstrierte, dass wir anders waren als die anderen. Als Kind habe ich das nicht begriffen und meine Mutter bis heute nicht. Aber: Wir waren z.B. extremst behütet, durfte mich doch jemand besuchen, dann war Kuchen essen unumgängliche Pflicht - natürlich auf feinstem Porzellan, mit Silberbesteck, Kerzlein, Blümchen und sündhaftteurer Tischdecke. Mein bester Freund meinte einmal, das sei immer wie die Einladung auf`s Schloss gewesen. So bekommen Kinder ganz bestimmt Freunde ...

So, langer Rede kurzer Sinn: Übe Dich in sinnentbehrendem, unverbindlich nettem Blabla, sei nicht eleganter als die anderen Muttis, sprich nicht über die Zeit im Ausland oder Deinen Job (oder Deines Mannes), renn nicht zu jeder Veranstaltung, nur um gezwungenermaßen dabei zu sein und sucht Euch schulexterne Freunde. Sei außerdem sparsam mit Einladungen, denn das wird sonst als Anbiederen verstanden. Die merken schon irgendwann, dass Ihr nicht beißt. Vergiß auch nicht, dass Dein Sohn im Ausland in so mancher Hinsicht anders sozialisiert wurde, was weder seine Klassenkameraden noch deren Eltern unbedingt verstehen (können / wollen). Ihr werdet Euch auch verändert haben ohne es selbst zu merken.

Sollte die Lehrerin okay sein, dann würde ich sie in das Problem miteinbeziehen. Sicherlich kennt sie die Elternstruktur besser. Vielleicht kann sie z.B. eine Schulstunde über das Land, in dem Euer Sohn gelebt hat einbauen, so dass er gelenkt davon erzählen kann, vielleicht Fotos mitbringt (keine wertvollen und keine, die z.B. eine Villa zeigen) und somit die Ablehnung seiner Mitschüler durch Neugier ersetzt wird.

Vielleicht könnte er nächstes Jahr in die Parallelklasse wechseln?

Ich dachte in der GS auch, ich sei die einzig Ausgeschlossene. Letzten Sommer habe ich dann beim Klassentreffen erfahren, dass ein paar die ganze Klasse tyrannisierten, die anderen sich das aber weniger anmerken ließen als ich. Vielleicht ist das bei Euch auch so?

Das, was Dein Sohn jetzt mitmacht, das kenne ich. Für ein Kind ist das fürchterlich, aber Du wirst sehen, dass die Klassen"bande" nicht allein glücklich machen.

Kopf hoch und lG

Fiammetta

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