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1. Schuljahr - Elternforum 1. Schuljahr - Elternforum
Geschrieben von AndreaL am 03.09.2006, 12:53 Uhr.

Re: ich mache mich mal unbeliebt ;-)...

Eben!

"Ich finde eher die 13,14jährigen problematisch, die den ganzen Tag auf der Straße oder im Einkaufszentrum herumlungern, weil sie als Kinder keine sinnvolle Freizeitbeschäftigung gefunden haben und nicht die Gelegenheit hatten, auszuprobieren, was ihnen Spaß macht und wofür sie Talent haben."

Und um dem vorzubeugen, darf man es nicht übertreiben. Vielleicht hast Du ja Glück und Dein Sohn verliert ob der Vielzahl der Aktivitäten nicht den Überblick.

Ich kann nur sagen, dass diese übermäßige 'Kurserei' der heutigen Eltern schon Eingang in einschlägige Literatur gefunden hat.

Und schön auch gleich zum Gegenschlag auszuholen und mir bloßen Neid zu unterstellen. Darum geht es mir nicht im mindesten. Ich meine einfach, dass Ihr und auch andere übertreibt. Vor allem mit ZWEI (!) Terminen an einem Tag...

Mein Sohn hat mit gerade 6 Jahren ohne Schwimmverein das Bronzeabzeichen gemacht und übt zur Zeit für's Silber-Abzeichen... (mit mir... OHNE VEREIN... einfach nur so zum Spaß) und wenn's halt mal passt gehen wir ins Schwimmbad.

Er ist ein sehr guter Tennisspieler und ein prima Handball-Spieler (beides im Verein, beides hat sich 'ergeben'). Ich finde eigentlich auch 2 Sportarten zu viel. Da wir aber selbst in der Freizeit viel auf dem Tennis-Platz stehen, ist das schon O.K. so.

Wenn es nach ihm ginge, würde er noch zum Fußball gehen. Und wenn es weiter nach ihm ginge, würde er auch zum Schlagzeug gehen.

Kinder, die nie Langeweile erleben, können keine Kreativität entwickeln. Langeweile ist ein Triebmotor der Entwicklung, diesen bedingungslos auszubremsen, kann nicht gut sein.

Deswegen 'darf' mein Sohn 2 Hobbies betreiben. Mehr nicht.

Ansonsten hier mal wahllos ein Zitat aus dem Internet:

"Bereits mit sieben oder acht Jahren leiden viele Kinder in Deutschland unter Kopfschmerzen oder Migräne. Als eine Ursache betrachten Ärzte den enormen Leistungsdruck, dem die Kinder heute ausgesetzt sind.

Nach der Schule müssen Hausaufgaben erledigt werden, häufig finden in der „Freizeit“ noch Nachhilfestunden oder diverse Arbeitsgemeinschaften statt. Fast alle Kinder besuchen mehrfach in der Woche einen Sport- oder Musikunterricht. „Sie haben Terminpläne wie Manager“, so beschreibt Dr. Emil-Günther Naumann von der Kinder- und Migräneambulanz der Uniklinik Köln das Leben seiner kleinen Patienten."

Ich weiß, dass ist hier nicht wirklich populär in diesem Forum eine derartige Meinung zu vertreten. Aber vielleicht regt es ja den einen oder anderen zum Nachdenken an.

LG

Andrea

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