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1. Schuljahr - Elternforum 1. Schuljahr - Elternforum
Geschrieben von Benedikte am 18.04.2004, 15:35 Uhr.

Re: erstmal Danke

für Eure auskünfte. Was mich sehr beruhigt hat, ist, dass es wohl mehrere Schulen gibt, in denen in den " sonstigen " Fächern wie Gesang, religion, Sport schlechte Noten verteilt werden. Ich kannte es halt bislang immer nur so, dass gerade auf der grundschule hier im regelfall gute Noten verteilt werden.
Dann ist es bei uns auch so, dass mein Mann sich federführend um die Kinder kümmert. Er ist Lehrer an einem Gymnasium, ich selber bin Juristin, und wir haben bei den beiden großen Jungen das Arbeiten klassisch geteilt- sprich ich zuhause und später Teilzeit und er Vollzeit. Das war nicht optimal, weswegen wir gewechselt haben, ich Vollzeit und er Elternzeit bei Nr. 3 ( und ebantragt jetzt auch für nr.4 ) und dann später wieder Teilzeit.Und die Kombination von Haupterzieher und Studienrat hat eben zur Folge, dass mein Mann da, wo ich gefühlsmäßige Entscheidungen treffe,mit Lehrplänen, Lehrninhalten, Didaktik, Allgemeinen Schulverordnungen etc. argumentiert- also rechtlich verbindlichem. Danach ist es so, dass Lehrer nicht alles prüfen und benoten können, wozu sie LUst haben, sondern nur Sachen, die in Lehrplänen, Lerninhalten etc. vorgeschrieben sind. Und er sagt, dass es eben festgelegte überprüfbare Übungen gibt, also was man benoten darf-und eben Sachen , die nicht Inhalt der lehrpläne sind und eshalb nicht benotet werden dürfen.Und diese Sachen, die ich als Mädchensport bezeichnet habe ( doofe Bezeichnung, ich weiss) würden eben dazugehören, dürften somt nicht benotet werden. Ich hingegen habe durchaus Verständnis für die Lehrerin ( die im übrigen alleinerziehend ist und der man nachsagt, dass sie mit Mädchen besser auskommt), die sagt, warum nicht auchmal Sachen benoten, wobei die Mädchen gut sbschneiden.

Man muss zum Hintergrund vielleicht auch noch sagen, dass mein Mann und sie nicht sehr gut miteinander können.Sie hatte im ersten Schuljahr sehr locker angefangen ( mit Gruppentischen zur Förderung der kommunikation mit der Folge, dass unser Sohn mit dem Rücken zur Tafel sass; mit Hasuaufgaben als option- also machen oder nicht machen-, mit Bewegungsfreiräumen, also dass sie kInder in der Stunde herumlaufen dürfen etc.pp ).Mein Mann hatte sie darauf angesprochen und sie hat ihn fürchetrlich abgekanzelt-sie war irgendwoher der Ansicht, dass mein Mann arbeitslos sei und somit überhaupt nicht in der Position, einen Lehrer zu krtisieren.Mein Mann, der sowieso erstmal lernen musste, wie es ist, ohne Beruf durchs Leben zu kommen ( für einen Mann noch schwerer als für eine Frau, mein Lieblingszitat : Sag mal, was machst Du denn jetzt eigentlich den ganzen Tag, wo Du nicht mehr arbeitest?)- bei drei Kindern, viermal die Woche Fussballtraining, jedes Wochenende Spiele, einem großen Haushalt und einer Fau, die regelmäßig von 7-19.00 aus dem Haus ist.Dann hat er natürlich den Studienrat raushängen lassen und ihr ganz klar gesagt, dass er sich- auch wenn er in Elternzeit ist- durchaus fähig fühlt, zu ihrem Unterricht etwas zu sagen. Das Ende vom Lied ist, dass die beiden sich vorsichtig wie die Skorpione umeinander drehen- mein Mann immer über unseren großen wachend, auf dass ihm kein Unrecht geschehe, sie zu mir eigentlich sehr sehr nett (hatte neulich schlechtes Gewissen,w eil der Tornister von Sohnemann immer so unordentlich ist, er öfter was vergisst und sonst jeder sagt- inklusive Grundschul-Schwimu- dass man sich als Mutter um so was kümmern müsse etc.pp. und sie sagte ganz freundlich, nein, dass müsse sie ihm beibringen, er müsse das alleine lernen und zwar jetzt, das wäre nicht meine aufgabe. Als berufstatige Mutter habe ich mich da sehr erleichtert gefühlt.

Ach so- und zum Ende des großen sermins nochmal zu Noten: Ich bin shr dafür. abgesehen davon, dass meiner Ansicht nach der Ernst des Lebens spätestens mit der Einschulung anfängt und man das nicht duch Spielschule übertünchen sollte, hilft es meinem Sohn sehr. Zum einen gewinnt er sehr an Selbstvertrauen durch gute Noten ( sagt die Lehrerein auch ) und erobert sich dadurch auch einen PLatz in der Klassenhierarchie- was gerade für ein ruhiges Kind sonst sehr schwierig ist. Zum anderen motivieren ihn die Noten. In der ersten KLasse, wo es keine Noten gab,arbeitete er oft ohne Begeisterung, viel war ihm egal und so- es kriegten ja immer alle ein Stempelchen oder so. Jetzt ist er bedeutend ehrgeiziger und sorgfältiger geworden- eben weil er weiss, dass jeder Fehler zählt.

Sorry fürs Zuschwallen- aber das Thema Schule geniesst bei uns allerhöchste Priorität.

benedikte

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