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1. Schuljahr - Elternforum 1. Schuljahr - Elternforum
Geschrieben von ansaluli am 31.08.2010, 21:16 Uhr.

Re: Einbeziehung der Eltern/Einmischung

Hallo,

würde auch gern noch was dazu schreiben:

Gottesdienst:
Wenn es wirklich keinerlei Hinweis auf den Gottesdienst gab, finde ich das schon befremdlich. Vielleicht liegt es tatsächlich darin begründet, wo ihr wohnt, denn es wundert mich auch, dass er katholisch war. Es gibt ja schließlich auch andere Glaubensrichtungen, die sich dadurch evtl. ausgeschlossen gefühlt haben. Bei uns gab es einen ökumenischen Gottesdienst und der war in der Einladung zur Einschulung vermerkt (in Klammern und ganz klein, so dass man nicht den Eindruck hatte, man müsse dort erscheinen). Das ist vielleicht blöd gelaufen, aber du hattest ja trotz allem die Wahl, NICHT in die Kirche zu gehen.

Atheismus:
Ich bin auch Atheistin und habe mich sehr bewusst gegen Gott entschieden - nämlich kurz vor meiner Konfirmation, nachdem ich mich intensiv mit dem Thema auseinandergesetzt hatte.

Aufgrund dieser Erfahrung würde ich meinem Kind NIEMALS meine Glaubensüberzeugung "überstülpen". Natürlich darf er wissen, dass ich nicht an Gott glaube, aber für sein Leben muss er die Entscheidung treffen. Und wenn er mir Fragen stellt, sage ich natürlich was ich (nicht) glaube, betone aber auch, dass es durchaus andere Meinungen dazu gibt.
Genau deshalb haben wir letztes Jahr am Einschulungsgottesdienst teilgenommen (weil mein Sohn es wollte) und er nimmt auch am Religionsunterricht teil, solange er es für richtig hält. Und wenn er irgendwann getauft und konfirmiert werden will oder Mönch werden möchte oder zum Buddhismus übertreten möchte - seine Sache. Du ärgerst dich, dass man dich ohne Vorankündigung in einen Gottesdienst drängelt, schränkst deinen Sohn in Glaubensfragen aber in ähnlicher Weise ein. Nichts finde ich schlimmer als wenn man an etwas glaubt (oder eben nicht glaubt), nur weil dies auch die Eltern, Großeltern und alle anderen Vorfahren so gehalten haben - aber nicht weil man die Wahl hatte, selbst zu entscheiden, was man glauben möchte.

Hausaufgaben:
Warte doch erst mal, was das für Aufgaben sind, die ihr zusammen machen sollt oder frag' die Lehrerin (z.B. beim Hausbesuch?) danach, was eigentlich gemeint ist. Im Prinzip hast du ja Recht, es ist merkwürdig, dass die Eltern Schularbeiten machen sollen, aber da würde ich einfach mal nachfragen.

Hausbesuch:
Wenn du dich dadurch so bedrängt fühlst, würde ich der Lehrerin das auch so sagen und sie bitten, mit dir einen Gesprächstermin in der Schule zu machen. Sie wird sicher weder dir noch deinem Kind den Kopf abreißen. Beschweren würde ich mich allerdings nicht, denn es ist meines Erachtens nur eine nett gemeinte Geste, ich würde das nicht gleich mit Auskundschaften und Kontrollieren gleichsetzen, für sie wäre es deutlich weniger zeitaufwändig, die Eltern in die Schule zu zitieren als alle einzeln zu besuchen.

Gruß,
Anja

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