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1. Schuljahr - Elternforum 1. Schuljahr - Elternforum
Geschrieben von MM am 29.06.2009, 18:11 Uhr.

@ELEANAMAI: Hallo, ich danke Dir...

... dass Du noch daran gedacht hast, mir zu antworten, und für Deinen Beitrag, der sehr interessant ist.

Die Frage die mich dabei beschäftgit, ist halt, was ist "natürlich"? Gibt es DIE natürliche Methode für alle Kinder? Ist das nicht ein Widerspruch...?

Ich meine, wenn Kinder, wie Du richtig schreibst, alles nach ihrem jeweils eignen "Plan" lernen und Individuen sind, dann ist doch folglich auch nicht für jedes Kind dieselbe Methode/Vorgehensweise "natürlich" - oder?

Konkret bei meinem Sohn wars ja anscheinend andersrum, denn er hat von selber lesen gelernt (einfach durch sein schon länger bestehendes Interesse für Buchstaben, seine Beobachtungs- und Kombinationsgabe und seine Fragen an uns ;-), die er beantwwortet bekam), aber hat er es eben NICHT durch Schreiben gelernt! Ist das für Dich jetzt "unnatürlich"?

Zwar kann er z.B. seinen Namen in Druckbuchstaben schreiben, aber das Lesen ging bei ihm anders und ich würde sagen, davon weitgehend unabhängig vonstatten: Er merkte sich nach und nach die Buchstaben und versuchte sie dann zu verbinden; das klappte zunehmend, die so "erlesenen" Wörtrer gaben Sinn, was ihn wiederum motivierte, auch Schwierigeres/Längeres entzuffern zu wollen..., mehr und mehr zu lesen - mitt&4;erweile eigentlich alles was ihm an Schrift unterkam/-kommt.

Und irgendwie empfinde ich seine Vorgehensweise als total "logisch" und - ja, "natürlich" (klar, rein subjektiv).
Ich glaube, ich selber habe es seinerzeit ähnlich gelernt. Ich weiss es nicht mehr genau, aber ich konnte auch vor der Schule schon ganz gut lesen und Schreiben konnte ich bis auf meinen Namen und ein paar Wörter nichts!

Mein Sohn ist übrigens generell eher so "drauf", dass er erst ganz viel beobachtet, in sich aufnimmt und gedanklich verarbeitet, bevor er es dann ggf. "reproduziert" - z.B. beim Malen: Er will z.B. was malen, weiss nicht wie, nölt rum. Ich versuche ihn zu ermutigen, frage ihn, ob er sich erinnern kann, wie diejenige Sache (die er malen will) aussieht - und stelle überrascht fest, dass er es ziemlich detailliert weiss! Nur, sie aufs Papier zu bringen ist anscheinden nochmal ne andere Sache.. (wobei er es durchaus versucht und das uahc ganz gut klappt).
Ums Malen gehts mir jetzt gar nicht - ich will damit nur sagen, dass das Lesenlernen, so wie ers gemacht hat, quasi "zu ihm passt" - erst beobachten speichern, aufnehmen (in dem Fall die Buchstaben nach und nach) , das Gespeicherte dann verarbeiten, sinnvoll kombinieren und dies als "Output" rauslassen (Lesen) - aber aktiv Reproduzieren (Schreiben) käme bei ihm, wenn dann am Schluss des ganzen Prozesses - oder erstmal vielleicht auch gar nicht... (halt wie beim Malen . auch wenn er weiss, wie vieles im Detail aussieht, heisst das nicht dass er es einfach so schaft, dies zu malen)

Von daher - wie ordnest Du dies jetzt ein? Verstehst Du was ich meine?
"Lesen durch Schreiben" - also erst Schreiben (ohne zu wissen was?) dann Lesen - wäre für ihn wahrscheinlich so, wie wenn er ein Bild malen sollte, ohne jemals Bilder oder deren Vorlagen in der Realität gesehen zu haben... :-/ Ich denke da hätte er ein Problem (wobei ich kann mich täuschen, ist ja hypothetisch...)

Hoffentlich hab ich da jetzt nicht was von Dir total missverstanden (?).

Danke im voraus, wenn Du darauf noch einmal eingehen würdest, wäre nett :-)

Ach ja, und möchtest Du nicht vielleicht auch was zu meiner Frage weiter unten bzgl. Rückstellungen/Einschulung schreiben ;-)? Das interessiert mich schon ziemlich, wie das in Dtl. jetzt ist, und Du als Lehrerin und somit "Insider" hast da bestimmt was Kompetentes zu zu sagen... :-). Oder? Danke!!!

Gruss, M.

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