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1. Schuljahr - Elternforum 1. Schuljahr - Elternforum
Geschrieben von Franz Josef Neffe am 29.01.2010, 19:44 Uhr.

Den Talenten die Hauptrolle zurückgeben, sie achten und stärken und lenken

Also ich brech jetzt mal eine Lanze für die Recht- und weiteren Schreibtalente Deines Mannes und Deiner Kinder. Es ist doch nicht zu übersehen, dass diese Talente SENSIBEL = FEINFÜHLIG sind. Bei Deinem Mann erkennst Du das daran, wie er reagiert, wenn Du ihm lachend sagst: "Gibs zu, Du kannst doch besser schreiben!" Ich tät ihm das so sagen, dass er einen roten Kopf bekommt und ganz hyperaktiv wird.
Stell Dir mal vor, DU wärest sein Schreibtalent! Wie würdest Du Dich fühlen? Was gibt es täglich zu essen? Ich nehme an, er hat Dir schon öfter mal gesagt, dass er Dich liebt. Wie oft hat er das seinem Schreibtalent schon gesagt? Noch nie? Würdest Du groß und stark werden wollen, wenn man sich immer nur für Dich schämt? Und wenn Du dann immer mitanhören musst, dass Du SCHWACH bist und nicht kannst? Ja, warum STÄRKEN sie Dich dann nicht endlich und lassen Dich weiter darben? Von was sollst Du Dich denn entwickeln, wenn keiner etwas dafür tut?
Nun schaun wir mal, wie so ein Vorbild auf Kinder wirkt.
Dabei müssen wir durch die üblichen bewussten Schablonen durchschauen, denn das Wesentliche geschieht IM UNBEWUSSTEN. Dort stecken auch die TALENTE der Kinder. Talente sind Geistes- und Seelenkräfte, sie leben zum kleinen Teil von dem, was man über sie sagt, zum sehr viel größeren Teil aber von dem, was man über sie denkt und ausstrahlt. Als Ich-kann-Schule-Lehrer untersuche ich diese Phänomene seit 35 jahren. Nun schau mal die Gedanken über die Schreibtalente Deiner Kinder und die Ausstrahlungen von den Eltern, den Lehrern usw. genau an, dann hast Du genau das, was Deine Kinder leben.
Als Ich-kann-Sczhule-Lehrer würde ich Deine Kinder mit ganz anderen Wirkungen anstrahlen. Ich würde ihnen nur entgegenstrahlen, dass sie in Rechtschreiben besonders fein begabt sind und dass sie allen zeigen werden, wie genial sie sich entwickeln. Nur in diesem geiste würde ich sie schreiben lassen. denn dann wird das Geschrieben mit Aufmerksamkeit und Freude gespeichert und nicht mit Frust und Galube an das Nichtkönnen.
Wenn wir das Gelernte wieder aus dem Gedächtnisspeicher holen sollen, dann würden wir im Speicher Deiner Kinder soviel Nichtkönnen und Frust antreffen, dass wir nach den Wörtern erst suchen müssten. So kann auch ein Ministerialrat einen Legastheniker aus sich machen; da ist nichts dabei.
Wenn ich die Talente Deiner Kinder konsequenz stärke und ihnen eine Hauptrolle gebe, dann nehme ich dem versagen die Hauptrolle weg, und dann geht die Entwicklung in die andere Richtung. Aus Erfahrung weiß ich, dass das oft sehr schnell gehen kann. Mann muss es nur für die Talente interessant genug machen. Denk es mal durch, ich meine, Du bist senisbel genug für einen feinen herausfordernden Umgang mit den talenten. Guten Erfolg!
Franz Josef Neffe

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