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1. Schuljahr - Elternforum 1. Schuljahr - Elternforum
Geschrieben von like am 11.10.2007, 21:49 Uhr.

Das mit der Schweizer Studie versteh ich nicht...

Wirklich 87% ? Von was? Früher, also zu meiner Kindheit, haben doch alle nach der Fibel gelernt und ich kenne nun nicht so viele Leute, die nicht sinnerfassend lesen können. Gradmesser ist dabei für mich, ob jemand überhaupt liest, also Bücher, Zeitungen, Anleitungen, im Beruf. Könnte er es nicht sinnerfassend, würde er es nicht tun, oder?
Oder hat man früher nur einfach mehr geübt in jenen "Lernfenstern", von denen die Wissenschaft ja auch schreibt - beim Lesenlernen schließt das sich so um die 10 herum - verbessert mich, wenn der Zeitpunkt wo anders liegt, ich weiß das nicht mehr genau. Und in diesem Alter spielen vielleicht bei vielen Kindern heute andere Medien die weitaus größere Rolle...? Ich finde Lesen durch Schreiben toll, aber ich denke, dass wirklich gutes Lesen-Können eher von anderen Faktoren abhängt als von der Methode, mit der es gelernt wurde - und zwar in erster Linie von der Übung, die die Kinder in dieser Disziplin haben, außerdem auch etwas an den kognitiven Fähigkeiten, und zum dritten wohl auch an der Lesemotivation (denn nur wer motiviert liest, liest auch viel - also wirkt sich das wieder auf die Übung aus), für die die Lern-Methode sicher EINE, aber nicht die einzige Rolle spielt (für meine Kinder war es immer wesentlich, ob ich ihnen ausreichend für sie wirklich interessanten Lesestoff heranschleifte - eine Fibel ist da natürlich nicht sehr erquicklich für die Kinder - kann nur ein allererster Schritt sein auf dem langen, oft auch anstrengenden Weg zum guten Lesen.)
Mein großer Sohn hat mit der Fibel und Buchstabe um Buchstabe gelernt - er ist "trotzdem" ein regelrechter Bücherfresser und kann durchaus auch sinnerfassend lesen. Und bei uns an der Grundschule sind es immer auch nur wirklich wenige Kinder, die sich mit dem Lesen echt schwer tun und letzlich dann meist auf die Hauptschule weitergehen - und dieser Anteil bleibt in unseren Klassen eigentlich immer ungefähr gleich hoch, egal, ob die Kinder in Klasse 1 / 2 nach Lesen durch Schreiben oder konventionell lernten - wir haben nämlich beide Arten von Lehrern. Deshalb gleub ich eigentlich nicht, dass Lesen durch Schreiben ein Allheilmittel gegen Leseschwäche ist.
Deine anderen genannten Vorteile der Methode kann ich allerdings nur bestätigen - und die wiegen auf jeden Fall schwer....

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