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1. Schuljahr - Elternforum 1. Schuljahr - Elternforum
Geschrieben von hase67 am 27.06.2007, 11:09 Uhr.

Danke...

... aber trotzdem finde ich dein Statement überzogen. Ich lese deine Beiträge wirklich gern und finde eure reformpädagogischen Ansätze toll, verteufle aber mittlerweile die "klassischen" Schulmethoden überhaupt nicht mehr.

Bevor meine Tochter in die Schule kam, hatte ich einen echten Horror davor, wie es wohl in der Schule werden würde und hatte sie (wir bekamen allerdings keinen Platz) auch an einer freien Schule angemeldet. Inzwischen bin ich sehr froh darüber, dass es nicht so kam.

Der Grund: Meine Tochter kommt mit ihrer Klassenlehrerin (schon älter, macht zwar Projektarbeit und offenen Unterricht mit den Kindern, aber eben auch viel frontal mit klassischen Methoden wie auswendig lernen, etc.) super klar, sie hat sich prima in die Unterrichtsstruktur eingefunden, und sie hat die Fibel trotz der zugegebenermaßen babymäßigen Anfangssätze wie Oma im Haus/Mama am Baum nie langweilig gefunden, im Gegenteil: Sie empfand es als Hilfe, dass die Sätze so einfach waren.

Inzwischen können wie gesagt die meisten Kinder aus der Klasse relativ flüssig lesen (etwa seit Februar lesen sie auch andere Sachen außerhalb der Fibel, u. a. auch wirklich schöne Texte von Christian Morgenstern o.ä.)

Im Gegensatz dazu sind einige der Kinder von Bekannten, die hier in den städtischen Montessori-Familienklassen mit jeder Menge reformpädagogischer Arbeit sind, vielfach überfordert mit der Freiarbeit, haben den Sinn und Spaß am Lesen trotz der vielgelobten Anlauttabellen-Methode noch gar nicht entdeckt, u. a. weil sie nicht dazu angehalten werden und eben nicht "von allein" auf den Trichter kommen...

Mein vorläufiges Fazit ist, dass es sehr stark auf die Persönlichkeit und die individuellen Fähigkeiten ankommt, die ein Kind mitbringt. Hätte mein Kind (wie ich) schon mit vier Lesen gelernt (ich hab's mir übrigens selbst beigebracht), dann hätte sie sich vermutlich auch mit der Fibel gelangweilt, mir ging's nämlich so. Für sie (und für 95 % ihrer Klassenkameraden) hat's aber prima gepasst!

Mich hat meine bisherige Erfahrung mal wieder darin bestärkt, dass es EXTREM auf die Lehrerpersönlichkeit ankommt, wie positiv (oder negativ) sich ein pädagogischer Ansatz auf die Kinder auswirkt. Meine Tochter geht auch sehr gern zur Schule und vergöttert ihre Lehrerin - noch nicht mal deren französische Aussprachefehler (ich bin Französisch-Übersetzerin) darf ich hier zu Hause korrigieren, so "heilig" ist ihr, was die Lehrerin sagt...

LG

Nicole

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