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Schulranzen & Co - alles für den Schulstart
 
1. Schuljahr - Elternforum 1. Schuljahr - Elternforum
Geschrieben von Gerry 74 am 20.04.2006, 10:35 Uhr.

DIN kann man nicht selber anbringen:

Sicherheit und Tragekomfort nach neuer Schulranzennorm
(2001-04-04) Zu Ostern haben nicht nur Schokoladenhasen Saison. Es ist auch die "Ranzenzeit". Obwohl erst im Spätsommer eingeschult wird, rollt schon zu Ostern die erste große Kaufwelle bei den bunten Schulranzen für Grundschüler. Eltern, die hinsichtlich der Verkehrssicherheit, Gebrauchstauglichkeit sowie der körpergerechten Gestaltung des Schulranzens sichergehen wollen, sollten beim Kauf auf den Herstellerhinweis achten: "entspricht DIN 58124" oder "nach DIN 58124".

Die überarbeitete Fassung der DIN 58124 ist im Februar 2001 veröffentlicht worden. Die Ranzen, die jetzt auf den Markt kommen, entsprechen aber in der Regel schon dem neuen Stand der Technik, weil Vertreter der führenden deutschen Ranzenhersteller in Zusammenarbeit mit Prüf- und Forschungsinstituten, Verbraucherorganisationen und Versicherungsträgern von Anfang an im Arbeitsausschuss des DIN mitwirkten und ihre Produktion frühzeitig auf die Erfüllung der höheren Anforderungen umstellen konnten.

Für die Verkehrssicherheit gilt: Der Schulranzen muss so auffällig sein, dass Kinder auf ihrem Schulweg "signalwirksam" erkannt werden. Um eine Warnwirkung zu erzielen, müssen mindestens 20 % der sichtbaren Gesamtfläche des Ranzens einen Warnfarbenanteil (entweder fluoreszierendes Orange-Rot oder jetzt erstmals auch Gelb) aufweisen. Dazu müssen mindestens 10 % der Gesamtfläche der Vorder- und Seitenteile mit retroreflektierenden Materialien versehen sein.

Neu aufgenommen in der DIN 58124 sind Anforderungen an Kombinationsstoffe, die fluoreszierende und retroreflektierende Eigenschaften vereinen. Diese Stoffe, die bei Tag leuchten und bei Nacht andere Lichtquellen reflektieren, sollen dieselben Anforderungen erfüllen, wie sie für die einzelnen Materialien gelten. Die entsprechenden Mindestwerte sind in der Neufassung der Norm heraufgesetzt worden und stimmen nun mit den Werten überein, die seit 1999 in der Europäischen Norm für hochsichtbare Warnkleidung, DIN EN 1150, festgelegt sind.

Weiterhin gilt, dass, um Haltungsschäden vorzubeugen, der Schulranzen passen muss. Das heißt, er sollte nicht über die Körperkontur des Kindes hinausragen. Die Tragriemen müssen sich verstellen lassen, im Schulterbereich gepolstert und mindestens 40 mm breit sein. Für Schulanfänger darf der Schulranzen auch nicht zu groß sein. Manche Schulranzenhersteller bieten verschiedene Größen an, z. B. Typ 1 für Erstklässler, Typ 2 für ältere Kinder.

Der Schulranzen muss aus strapazierfähigem Material gefertigt sein und das Obermaterial aus wasserabweisenden Werkstoffen bestehen. Bei Regen darf maximal 10 g Wasser ins Innere eindringen. Zur Prüfung der Regenwasserdichtheit ist in der überarbeiteten Norm ein verbessertes Verfahren festgelegt. Der Boden des Ranzens muss auch so konstruiert sein, dass beim Abstellen auf einer nassen Fläche für 10 Minuten kein Wasser eindringt.

Kontakt:
Normenausschuss Gebrauchstauglichkeit und Dienstleistungen (NAGD) im DIN
Frau Daniela Klug
Tel. (0 30) 2601-2195
E-Mail daniela.klug@din.de


LG Gerry

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