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Schulranzen & Co - alles für den Schulstart
 
1. Schuljahr - Elternforum 1. Schuljahr - Elternforum
Geschrieben von März07 am 18.03.2013, 13:43 Uhr.

@AndreaL

Hallo,

danke für deine Antwort.

Ich muss ehrlich sagen, ich bin bis letztes Jahr nicht auf die Idee gekommen, dass mit meinem Sohn irgendwas nicht stimmen könnte. Auch bei den Elterngesprächen im Kindergarten hieß es immer, es wäre alles im grünen Bereich. Er hat Freunde dort und spielt mit anderen Kindern, kann sich im Streit auch durchsetzen. Da er bis zum Nachmittag in den Kindergarten geht, haben wir dann aber meist nicht mehr unbedingt Kinder zu Besuch. Er ist dann auch froh, wenn er alleine spielen kann.

Die Heilpädagogik wurde uns empfohlen, weil er teilweise etwas gehemmt wirkt und in einer größeren Gruppe leicht abgelenkt wird. Wenn man mit ihm alleine arbeitet, ist er unglaublich fit. Auf neue Situtionen reagiert er mitunter etwas ängstlich. Aber es wird zunehmend besser.

Der Test in der Förderschule wurde uns empfohlen um zu sehen, ob er Förderbedarf hat. Die Pädagogin arbeitete zweimal je ca. anderthalb Stunden mit ihm. Erst wurde ein Intelligenztest gemacht (absolut normale, sogar recht gute Intelligenz), dann ein Schulreifetest. Motorisch und in der Merkfähigkeit bestanden ein paar Auffälligkeiten. Das sei jedoch schwankend bei ihm. Und er bekäme auch vom Hören her nicht immer alles mit. Mir ist auch schon aufgefallen dass ich ihn mitunter mehrmals ansprechen muss wenn er in etwas vertieft ist, aber das hielt ich für normal.

ABER: Sie fand es auffällig, dass er mich bei beiden Tests im Klassenzimmer dabei haben wollte. Ich saß ganz hinten und sah zu. Wenn ich darauf bestanden hätte, hätte er es sicher akzeptiert dass ich denRaum mal eine Weile verlasse, aber die Umgebung war ja komplett fremd für ihn und ich wusste auch gar nicht dass es eine Rolle spielt. In den Kindergarten geht er auch seit der zweieinhalb ist, das klappt auch super. Zum Zweiten klagte er vor dem zweiten Test über Bauchweh, da wurde sie auch aufmerksam. Ich bin jedoch ziemlich sicher dass das wirklich ein Infekt war, er gehört zu den Kindern, die auch bei Erkältungen zusätzlich Bauchschmerzen bekommen, und danach bekam er eine Mittelohrentzündung. Auf die Aussicht, nochmal in die Schule zu müssen um einen Test zu machen, hat er interessiert reagiert, nicht ablehnend oder ängstlich.

Fazit: rein von der Intelligenz und Schulreife her ist er kein Kind für eine Förderschule. Er hat total interessiert mitgemacht und super mitgearbeitet. Aber er gehört halt nicht zu den Kindern, die immer nach vorne preschen und die ersten sein müssen, ist sehr sensibel und manchmal unsicher. Von daher hatte die Pädagogin Angst, er könnte in der normalen Schule untergehen und in einer Klasse mit bis zu 30 Mitschülern überfordert sein.

In einen Sportverein wollte ich ihn jetzt im Frühling stecken, außerdem trainiere ich mit ihm momentan ein wenig die Selbstständigkeit, lasse ihn etwas alleine einkaufen (ich warte vor dem Geschäft) oder ihn ein paar Minuten allein um zum Beispiel Brötchen zu holen. Es gibt so gut wie nie Probleme, kann höchstens sein dass er Angst bekommt wenn dann irgendwo im Haus ungewohnte Geräusche hört.

Wenn wirklich Förderbedarf erkannt worden wäre, okay - aber ihn nur wegen seiner Persönlichkeit auf die Förderschule zu schicken? Irgendwann müsste er so und so dort auch klarkommen. Die Grundschule mit der Inklusionsklasse hat einen besseren Ruf als die, zu deren Sprengel wir derzeit gehören. Allerdings würde ich nicht nur aus dem Grund umziehen, da spielen noch mehr Gründe eine Rolle.

In meiner Familie und der meines Ex sagen alle, dass sie überhaupt keinen Grund sehen, ihn auf die Förderschule zu schicken (da ist auch eine Gymnasiallehrerin dabei). Die Pädagogin der Förderschule meinte, es sei wirklich Glückssache und hinge auch vom Lehrer ab, wie er schlussendlich zurecht käme. Es könne gut gehen, aber es könne auch schieflaufen wenn wir ihn normal einschulen.

Es ist echt eine schwere Entscheidung.

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