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Schulranzen & Co - alles für den Schulstart
 
1. Schuljahr - Elternforum 1. Schuljahr - Elternforum
Geschrieben von Mijou am 07.05.2008, 20:41 Uhr.

Re: Abbau von Spannungen...

Hallo,

solche Angewohnheiten, die nicht mehr ganz zum Alter passen, dienen ja meist dazu, innere Anspannungen abzubauen. Der Schulstart ist für Kinder eine große Herausforderung, das kann gut ein halbes Jahr oder viel länger dauern. Lesen, Schreiben und Rechnen sind dabei nicht das Hauptproblem. Sondern die emotionalen und sozialen Anforderungen: Das Kind muss lernen, still zu sitzen und still zu sein, wenn die Lehrerin oder andere sprechen. Es muss lernen, dass es Pflichten gibt, auch wenn es auf Hausaufgaben mal keine Lust hat. Es macht also Bekanntschaft mit neuen, äußeren Zwängen. Es fühlt, dass Eltern und Lehrerin neue Erwartungen ihm gegenüber haben, die es natürlich erfüllen möchte. Es muss sich im Klassenverband behaupten und dort seinen Platz finden.

All das ist schwer. Es gibt sogar Kinder, die hierauf wieder mit Bettnässen reagieren oder wieder anfangen, am Daumen zu nuckeln. Ich würde Deinem Sohn nun keine Ideen und Maßnahmen wegen seines Knabberns überstülpen. Sondern ihn einfach selbst fragen, was er glaubt, wie er dieses Verhalten verlernen könnte. Oft kommen von Kindern da erstaunlich gute Ideen. Er könnte z.B. besonders geeignete Lebensmittel mitnehmen (Möhren-, Gurkensticks), die sich zum Knabbern eignen.

Grundsätzlich würde ich darauf achten, dass er außerhalb der Schule seine Anspannungen loswerden kann: Er sollte sich täglich viel draußen bewegen. Nichts baut innere Spannungen bei Kindern besser ab, als Toben oder Sport (Fußballverein?). Gift sind dagegen Innen-Tätigkeiten wie Fernsehen oder Nintendo und Co.

Wichtig wäre auch, mit ihm abends vor dem Schlafengehen den Tag nochmal zusammen Revue passieren zu lassen, die schönen und weniger schönen Dinge zu erfragen. Und ihn zu fragen, wann er sich gut gefühlt hat, und wann vielleicht nicht so. Gefühle, die einen Namen bekommen, bauen keine Spannungen auf. Und man kann dabei zusammen mit Mama oder Papa auch noch neue Lösungen oder Strategien für den Alltag entwickeln.

Grüßle,

Mimi

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