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1. Schuljahr - Elternforum 1. Schuljahr - Elternforum
Geschrieben von Eleanamami am 31.08.2007, 9:22 Uhr.

@ sumse......

Guten Morgen,

ich freue mich mit jeder Kollegin, die sich in ihrem Beruf wohlfühlt, die ihre Kinder mag und noch mit Engagement bei der Sache ist.
Und wenn ich von meinen Erfahrungen berichte oder mit Fragen provozieren möchte, finde ich das nicht selnstherrlich, denn um das zu sein, muss man mit sich und seinem Tun unreflektorisch im Einklang sein. Und das bin ich beileibe selten, weil ich mich viel zu oft über mich selber ärgere. Zum Beispiel, wenn ich wieder durch Vorgaben verhindert habe, dass Kinder selbst denken, wenn ich zu schnell Antworten gegeben habe, wenn ich durch eine beiläufige Bemerkung respektlos war, wenn auch nicht mit Absicht, usw.usw.jeden Abend könnte ich mit Aufzählungen beginnen.....
Aber gleichsam mache ich mir Gedanken darüber, wie es in unserem Schulsystem weiter gehen soll/muss.
Zur Zeit reise ich wieder durch verschiedenste Grundschulen, um meine Studenten zu besuchen und was ich da erlebe.......da werden Buchstaben eingeführt, obwohl die Lehrerin weiß, dass 25% der Kinder schon lesen können. Mucken diese auf,gibt es Sanktionen. Da werden zahlen und mengen behandelt, über die weitere 25% der Kinder lachen, weil es " baby" ist. Langweilen sie sich, gibt es Strafarbeiten ( seitenweise 1 er schreiben)

Kinder die Fragen stellen, sind Störenfriede, Kinder die noch kein Interesse haben an den Buchstaben, " müssen hart ran genommen werden".........auch eine lange Liste.

Und die Beiträge hier lassen nicht erkennen, dass wir nur in Mittelhessen ein " Bildungsentwicklungsland" sind.

Ich möchte niemanden angreifen, machmal nur wachrütteln, denn es ist gesellschaftspolitsch gefährlich, was wir hier treiben, oder eben unterlassen, nämlich unseren Kindern eine wirklich zukunftsträchtige Lernbiografie zu bescheren.

Und mit einer tollen Handschrift oder einer perfekten Rechtschreibung lässt sich nun mal in Zukunft kein Geld mehr verdienen!
Auch wenn wir uns da von liebgewonnenen Gewohnheiten trennen müssen.
Glaub mir, ich habe 1980 angefangen zu studieren ( in der DDR) habe dort unterrichtet mit der guten alten " Meine Fibel" und dort hatte ich auch ein bestimmtes ( vorbestimmtes) Bild von Kindern und vom Lernen.
Es war ein schmerzlicher Prozeß für mich, mich davon zu lösen,geholfen hat mir ein zweites, reformpädagogisches Studium in den alten BL, mich nicht mehr als " Wissensvermittlerin" zu sehen, sondern als " Lernbegleiterin" Vom durchstrukturiertem, in den Sommerferien, geplanten Unterricht, zum Unterricht in dem die Kinder selbstgesteuert lernen können, war ein weiter Weg, der den persönlichen Narzißmus nicht nur einmal empfindlich getroffen hat, und der ist noch nicht zu Ende, jedenfalls nicht für mich!

Also, angreifen wollt ich dich nie, warum auch......aber an einem Austausch von gedanken bin ich immer interessiert.....

LG

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